ūüć∑ūüćęūüćĆ Ern√§hrung bei Histaminintoleranz

Wenn Sie Probleme mit Rotwein, Pizza, Tomaten oder Hefe haben, sollten Sie weiterlesen!!!

Was ist Histamin / Histaminintoleranz?

„Was ist Histamin?
Unter Histamin bezeichnet man einen k√∂rpereigenen Botenstoff, der im menschlichen und tierischen Organismus als Neurotransmitter (√ľbertragen Reize von Zellen zu Zellen) und Hormon¬†wirkt. Er kann sowohl im K√∂rper selbst entstehen als auch durch die Nahrung zugef√ľhrt werden. Histamin ist nahezu in jedem Nahrungsmittel in unterschiedlichsten Mengen zu finden. Es hilft bei der Abwehr von fremden Stoffen, unterst√ľtzt das Immunsystem, kontrolliert den Appetit und hat eine blutdrucksenkende Wirkung. Histamin entsteht durch die Aminos√§ure¬†Histidin (Histidin sollte nicht in zu gro√üen Mengen bei Histaminose (=Histaminintoleranz) zu sich genommen werden, es ist oft in Nahrungserg√§nzungsmitteln enthalten z.B. Zink+Histidin). Symptome k√∂nnen ungef√§hr ab 9 mg Histamin entstehen.
Was ist eine Histamin-Intoleranz?
Die Histaminunvertr√§glichkeit kann sowohl eine Nahrungsmittelintoleranz (Histaminintoleranz)¬†als auch eine Nahrungsmittelunvertr√§glichkeit sein . Man nennt sie auch Histaminose. Sie ist eine Unvertr√§glichkeit auf¬†Histamin. Die Ursache der Histaminintoleranz (Histaminose) ist m√∂glicherweise der Mangel oder die Fehlfunktion des Enzym DAO (Diaminoxidase) und/oder dem Enzym Histamin-N-Methyltransferase (HNMT). Daf√ľr ist wiederum vielleicht¬†ein Mangel von Vitamin B6 und von Vitamin C mitverantwortlich. Von der Histamin-Intoleranz sind ca. 1% der europ√§ischen Bev√∂lkerung betroffen, die Dunkelziffern d√ľrfte weit h√∂her sein, viele Europ√§er erkranken auch an MCAD (Mastozytose). Frauen, vor allem mittleren Alters sind deutlich¬†√∂fter als M√§nner betroffen. Nur ca. 20 % der Betroffenen sollen M√§nner seien. Histaminintoleranz geh√∂rt zur Gruppe der Nahrungsmittelintoleranzen, Nahrungsmittelunvertr√§glichkeiten. (nicht verwechseln mit Nahrungsmittelallergien). Leider werden bei der Histaminintoleranz, je nach St√§rke viele histaminhaltige Lebensmittel nicht vertragen. Bei Menschen mit Histaminintoleranz kann √ľbersch√ľssiges Histamin schlecht abgebaut werden.

Histaminintoleranz kommt häufig vor in Verbindung mit:

Unterschiedliche Formen der Histaminintoleranz sind:

  • angeborene Histaminintoleranz: sehr selten, niedriegere Chancen gesund zu werden
  • erworbene Histaminintoleranz: relativ h√§ufig, relativ hohe Chancen gesund zu werden

Arten der Histaminintoleranz:

  • Die Dao-Konzentration im Blut ist niedrig
  • Der Histaminspiegel im Blut ist hoch
  • Die Dao-Konzentration im Blut ist niedrig und der Histaminspiegel ist hoch.

Symptome

Die Histaminintoleranz ist oft eine Ursache f√ľr scheinbar unerkl√§rliche Symptome. Die Symptome k√∂nnen von Person zu Person sehr unterschiedlich sein. Zu den Symptomen z√§hlen unter anderem: Ausschl√§ge, Migr√§ne, Schwindel, M√ľdigkeit, Atembeschwerden, Bauchschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung, Sodbrennen, Stimmungsschwankungen, Weinerlichkeit, Aggressivit√§t, Verwirrtheit, Konzentrationsprobleme, Konzentrationsschwierigkeiten und¬†ADHS. Es gibt noch viele weitere Symptome die Sie hier finden:¬†Symptome bei Histaminintoleranz¬†.


Buchempfehlungen: 
Histamin-Intoleranz: Ein Leben ohne Netz und doppelten Boden
Histaminarme K√ľche: Di√§tanleitung und Rezeptsammlung


Lebensmittel bei Histaminintoleranz

Jeder von Histaminose Betroffene hat seine eigenen Vertr√§glichkeitsgrenzen. Diese k√∂nnen speziell bei der Histaminintoleranz auch sehr variieren. Der eine vertr√§gt Spinat, bei einer anderen Person f√ľhrt¬†Spinat zu den schlimmsten Beschwerden. Das kann einerseits daran liegen, dass die Lagerung unterschiedlich war, aber auch an der individuellen Vertr√§glichkeitsmenge. Der Histamingehalt kann durch Abwaschen des Lebensmittel zum Beispiel verringert werden, aber Histamin kann dadurch nicht komplett verschwinden. N√§here Informationen: histaminfreie Lebensmittel

Diagnose einer Histaminintoleranz

In vielen Fällen wird die Histaminose durch die Beschwerden einer Person erkannt. Es gibt noch immer keine Tests, welchen man wirklich vertrauen könnte. Eine niedrige Diaminoxidase-Aktivität im Blutdiagnose histaminintoleranz, ein hoher Histaminspiegel im Blut und ein positiver Prick-Test können aber auf eine Histaminose deuten. Nähere Informationen hierzu und viele weitere Inforamtionen zur Diagnose und zum Ernährungstagebuch finden Sie hier: Diagnose einer Histaminintoleranz

Therapie einer Histaminintoleranz

Bei der Histaminose gibt es unterschiedlichste Therapiem√∂glichkeiten.¬† Beispiele hierf√ľr beginnen mit der klassischen Karenzphase, √ľber Vitamin-C-Therapie bis zur Stressvermeidung. Bei der Karenzphase werden einfach histaminh√§ltige Lebensmittel √ľber ca. 2-3 Wochen gemieden und es wird darauf geachtet Histaminliberatoren zu vermeiden. Dann beginnt man ganz langsam wieder histaminh√§ltige Speisen im Ern√§hrungsplan zu integrieren. Es hilft au√üerdem¬†den meisten Menschen¬†ein bisschen auf seinen t√§glichen Stress zu achten, ihm zu minimieren und stattdessen mehr Spa√ü in das Leben einzubauen. Andere Menschen hilft es eine Woche lang hochdosierte Mengen Vitamin C einzunehmen. Genaue Informationen zu den¬†Therapiem√∂glichkeiten finden Sie hier: Histaminintoleranz Therapie


Buchempfehlungen: 
Histamin-Intoleranz: Ein Leben ohne Netz und doppelten Boden
Histaminarme K√ľche: Di√§tanleitung und Rezeptsammlung


Histaminliberatoren

Histaminliberatoren sind Stoffe, die im K√∂rper gespeichertes Histamin aussch√ľtten. Sie verursachen dadurch Symptome der Histaminintoleranz (pseudoallergische Symptome=allergie√§hnliche Symptome). Bei einem Histaminintoleranten sollte, wenn m√∂glich, auf ¬†Histaminliberatoren geachtet werden. Es gibt sehr viel unterschiedliche Histaminliberatoren: Stress, spezielle Medikamente, Biogene Amine, R√∂ntgenkontrastmittel, spezielle Lebensmittel, UV-Strahlen, spezielle Emotionen, UV-Strahlen, Gluten, Alkohol, Rauchen, Gift. N√§here Informationen zu Histaminliberatoren finden Sie hier: Histaminliberatoren

Das könnte dich auch interessieren:

Mastozytose-Verbindung mit Histaminintoleranz

Histaminintoleranz Tabletten, Medikamente, Mikronährstoffe

B√ľcher zur Histaminintoleranz-B√ľcher Histaminintoleranz