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5 natürliche Antihistaminika, die ihre Symptome reduzieren können

Sie sind auf der Suche nach ein natürliches Antihistaminikum? Was ist ein Antihistaminikum bzw. was ist Histamin? Wieso sollten Sie sich für natürliche Antihistaminika entscheiden und welche natürliche Antihistaminika gibt es? Diese Fragen werden wir uns in diesem Beitrag genauer anschauen.

Was ist Histamin und was sind natürliche Antihistaminika?

Histamin ist ein Botenstoff, der aus der Aminosäure Histidin entsteht. Einerseits kann dieser Botenstoff in unserem Körper, um genau zu sein in den Mastzellen gebildet werden, andererseits kann er auch über die Nahrung aufgenommen werden. Bedeutungsvoll ist das biogene Amin Histamin zum Beispiel für die Regelung des Appetits sowie auch das Immunsystem. Zu viel des biogenen Amins führt zu den Symptomen einer Histaminintoleranz. Auch bei Allergien wird viel Histamin freigesetzt. Deshalb verwendet man bei der Behandlung einiger Allergien Antihistaminka.

Bei einer Histaminintoleranz kann das Histamin nicht ausreichend abgebaut werden, deshalb gelangt es an den unterschiedlichen Stellen in unserem Körper und verursacht dort Symptome. Damit man die Symptome vermeiden kann, können Antihistaminika verabreicht werden. Diese können jedoch einige Nebenwirkungen (unterschiedlich von Medikament zu Medikament) wie Müdigkeit, Schwindel oder Sehstörungen verursachen. Wenn möglich sollte man deshalb natürliche Antihistaminika (unter Absprache mit einem Arzt) bevorzugen. Im akuten Notfall (z.B. Insektenstich) sind Medikamente dennoch notwendig und sollten dann nicht durch ein natürliches Antihistaminikum ersetzt werden.

#1-Quercetin

Das Flavonoid Quercetin ist eines der besten natürliche Antihistaminika. Es ist außerdem entzündungshemmend und kann in hohen Dosen sogar gegen Virusinfektionen helfen. Um Quercetin bei Histaminintoleranz einzunehmen, gibt es die Möglichkeit über die Ernährung oder aber über Supplemente. Lebensmittel wie Brokkoli, Grünkohl, Heidelbeeren, Apfel und Zwiebel sind reich an Quercetin, dennoch reichen die Dosierungen bei den meisten Menschen nicht aus um effektiv die Histaminintoleranz Symptome zu reduzieren, in dem Fall können Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein. Wenn Sie Quercetin als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen wollen, empfiehlt sich die Kombination mit den ebenfalls als Antihistaminikum wirkenden Vitamin C wie beispielsweise in diesem Nahrungsergänzungsmittel*.

#2-Wasser – ein natürliches Antihistaminikum

Der Botenstoff Histamin dürfte wohl mit den Wasserhaushalt unseres Körpers zusammenhängen. So sagt man, Histamin würde bei zu wenig Wasser ausgeschüttet werden und bei einer ausreichenden Wasserzufuhr gesenkt werden können. Immerhin ist Histamin ja bekanntlich wasserlöslich. Besonders während der Arbeit vergessen viele Menschen ausreichend zu trinken oder haben zu wenig Zeit. In dem Fall sollten Sie immer ein Glas Wasser am Schreibtisch (oder am Arbeitsplatz) haben, sodass sie nicht vergessen zu trinken. Je nach Körpergewicht sind für die meisten Personen eine Mindestzufuhr von 2 bis 3 Liter Wasser empfehlenswert. Auch über wasserreiche Lebensmittel kann bereits ein Teil des täglichen Bedarfs gedeckt werden. Um Wasser wie natürliche Antihistaminika bei Histaminintoleranz zu verwenden, sollten Sie auch im Idealfall darauf achten, dass es sich um ein stilles Wasser, mit einen niedrigen Sulfatanteil, aber dafür einen hohen Magnesiumanteil handelt. Auch die meisten Leitungswasser sind in Ordnung.

 

#3-Top natürliche Antihistaminika: Wie wär’s mit Vitamin C?

Vitamin C ist wohl das bekannteste Vitamin schlechthin. Es steht nicht nur für ein gesundes Immunsystem und Schutz vor gefährlichen Bakterien und Viren, auch für die Eisenaufnahme sowie gesunde Haut und Knochen ist Vitamin C von großer Bedeutung.

Die Einnahme von Vitamin C bei Histaminintoleranz kann zu einer rasanten Senkung des Histaminspiegels im Blut führen. Vitamin C hat eine ähnliche Wirkung wie ein natürliches Antihistaminikum. Histaminarme Lebensmittel, die reichlich Vitamin C enthalten wie Johannisbeeren (vor allem schwarze), Aprikosen, Petersilie, Karfiol (Blumenkohl) und Blaubeeren sollten also auf keinen Speiseplan bei Histaminintoleranz fehlen. Um aber wirkliche Erfolge als ein natürliches Anthistaminikum zu erzielen sollten Sie besser zu höheren Dosierung greifen. Dabei reicht bereits eine Dosis von 0,5 Gramm Vitamin C als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen, um gute Erfolge zu erzielen. Empfehlenswerte Vitamin C-Tabletten sind vor allem Kombinationen von Vitamin C mit Quercetin* wie Sie auch in dem Beitrag zu Vitamin C bei Histaminintoleranz erfahren.

#4-Vitamin B 6 – wichtig für die Diaminoxidase

Vitamin B6 gilt als ein sehr wichtiges Vitamin für unsere Nerven, unser Immunsystem sowie auch den Stoffwechsel. Auch ähnlich wie natürliche Antihistaminika kann Vitamin B6 wirken. Das wasserlösliche Vitamin nimmt nämlich nach neuen Erkenntnissen eine Rolle bei der Bildung der Diaminoxidase, das zum Abbau von Histamin wichtige Enzym ein. Vor allem also bei Störungen der Diaminoxidase sollte idealerweise über eine ergänzende Zufuhr mit Vitamin B6 nachgedacht werden.

Natürliche Antihistaminika wie Vitamin B 6 finden Sie beispielsweise in Lebensmittel wie Fleisch (frisch), Fisch (tiefgekühlt oder fangfrisch), Milch sowie in einigen Obst- und Gemüsesorten. Ansonsten können Sie Vitamin B6 natürlich auch als Nahrungsergänzungsmittel zuführen um den Bedarf zu decken. Bei einer Histaminintoleranz gut verträglich sollte zum Beispiel dieses Supplement mit Vitamin B6 * sein.

#5-Mineralstoffe als natürliche Antihistaminka

Nicht nur gewisse Vitamine wie Vitamin C und B6 können wie ein natürliches Antihistaminikum wirken, auch manche Mineralstoffe gelten als natürliche Antihistaminika. Zink und Calcium sollen beispielsweise die Freisetzung von Histamin hemmen und Kupfer gilt als ein wichtiger Bestandteil der Diaminoxidase, das Enzym in unserem Dünndarm um biogene Amine wie Histamin zu verarbeiten.

Die Einnahme von Zink sollte jedoch nicht gemeinsam mit Kupfer oder Eisen erfolgen. Außerdem sind bei einer Histaminintoleranz Zinktabletten mit zugesetzten Histidin zu meiden.

Calcium sollte am besten gemeinsam mit Magnesium eingenommen werden. Hier kann ich aus meiner persönlichen Erfahrung das Sango Meereskorallen Pulver* empfehlen, da es ein ideales Verhältnis zwischen Calcium und Magnesium bietet

Kupfer ist in höheren Dosen ein gefährliches Spurenelement, geringe Dosen Kupfer sind aber für unseren Körper, zum Beispiel für die Diaminoxidase von großer Bedeutung.

Natürliche Antihistaminika sind gute Möglichkeiten Histaminintoleranz Symptome zu lindern, hier erfahren Sie außerdem auch weitere Möglichkeiten eine Histaminintoleranz heilen zu können oder aber auch die Symptome zu lindern. Gerne können Sie auch ein Kommentar mit Ihrer persönlichen Erfahrung mit konventionelle oder natürliche Antihistaminika hinterlassen!