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So funktioniert die Histaminintoleranz Darmsanierung und Darmreinigung

Sie wollen Ihre Histaminintoleranz heilen oder lindern? Dann vergessen Sie nicht die Gesundheit Ihres Darmes! Um eine Histaminintoleranz heilen oder lindern zu können, ist eine Histaminintoleranz Darmsanierung oder Darmreinigung nämlich sehr empfehlenswert. Oftmals tritt eine Unverträglichkeit zum Beispiel auf Histamin nämlich genau dann auf, wenn dieses wichtige Organ leidet. Darmstörungen können bekanntlich die Produktion des Enzyms Diaminoxidase, welches für den Abbau von Histamin verantworlich ist, einschränken und somit den Histaminabbau stören.

Wichtig: Die Informationen dienen zu reinen Informationszwecken. Eine Behandlung einer Histaminintoleranz zum Beispiel mittels einer Histaminintoleranz Darmsanierung oder Untersuchungen sollten trotzdem unter Absprache mit einem Arzt erfolgen!

Was ist der Unterschied zwischen Darmsanierung und Darmreinigung?

Wir wissen bereits, dass bei Histaminintoleranz Darmsanierung und Darmeinigung empfehlenswerte Therapiemaßnahmen sind. Was ist aber konkret der Unterschied zwischen diesen Methoden?

Eine Darmsanierung besteht aus naturheilkundlichen Maßnahmen um eine Krankheit zu lindern, die durch eine gestörte Darmflora entstanden ist. Es werden oftmals individuell angepasste Mittel zum Aufbau der Darmflora verabreicht wie Probiotika, also gesunde Darmbakterien. Auch die Ernährung sollte entsprechend angepasst werden. Zucker, Weißmehl, Alkohol und Koffein sollten durch gesunde Lebensmittel wie Gemüse, Obst, alternative Getreidesorten und Nüsse ersetzt werden. Dabei ist immer zu beachten, dass Sie während einer Histaminintoleranz Darmsanierung histaminarme Lebensmittel wählen. Das Ziel ist das Herstellen einer gesunden Darmflora. Das kann schon 2-4 Monate in Anspruch nehmen.

Bei der Darmreinigung geht es im Wesentlichen nur um die Reinigung des Darmes mithilfe von Einläufen oder beispielsweise Vullkanerde. Die Darmreinigung kommt im Gegensatz zur Darmsanierung aus der Schulmedizin. Nach einer Histaminintoleranz Darmeinigung sollte immer ein Aufbau des Darmes, also eine Histaminintoleranz Darmsanierung folgen. Eine Darmreinigung ist also der Erste Schritt für einen Histaminintoleranz Darmaufbau und dauert in etwa 3 Wochen. Danach folgt wie bereits erwähnt die Darmsanierung.

Was führt zu einer gestörten Darmflora?

Aufgrund von unserer heutigen Ernährung mit teilweise einer hohen Menge an ungesunden Fettsäuren, versteckte Zucker, Weißmehl und Schadstoffe (z.B. Zusatzstofffe, Schwermetalle, Pestizide) sowie die Einnahme von manchen Medikamenten wie Antibiotika wird unser Darm geschadet.

Besonders Antibiotika gelten als einer der häufigsten Ursachen für eine gestörte Darmflora z.B. bei Histaminintoleranz. Einige Betroffene berichten sogar, dass nach einer Antibiotikatherapie eine Nahrungsmittelunverträglichkeit auftrat, vermutlich aufgrund der geschädigten Darmflora. Bei einer Antibiotikatherapie werden nämlich fast alle Bakterien egal ob gut oder schlecht getötet. Wenn nun nach der Therapie sich neue Bakterien in unserem Darm ansiedeln so kann sich das Gleichgewicht von guten und schlechten Bakterien ändern. Deshalb ist nach einer Antibiotikatherapie (nicht nur) bei Histaminintoleranz eine Histaminintoleranz Darmsanierung empfehlenswert. 

Auch viel Stress und mangelnde Bewegung sowie auch weitere Nahrungsmittelunverträglichkeiten können unsere Darmgesundheit beeinträchtigen. Außerdem sollten Abführmittel nicht übermäßig verwendet werden. Die Gesundheit Ihres Darms ist hauptsächlich von Ihrer Lebensweise abhängig und kann viele Körperregionen wie das Gehirn, Stoffwechsel und Immunsystem beeinflussen. 

Bei Histaminintoleranz Darmreinigung? – So geht’s?

Als Histaminintoleranz-Patient kann man nicht einfach jede Darmreinigung wählen. Klassische Möglichkeiten wie etwa eine Reinigung mit Vulkanerde (Zeolith oder Bentonit) bzw. mit Flohsamenschalen oder auch Einläufen sind aber empfehlenswert.

Zeolith und Bentonit

Die Vulkanerden Zeolith und Bentonit sind dafür bekannt Schadstoffe wie Säuren, Schwermetalle und bakterielle Toxine an sich zu binden und mit den Stuhl auszuleiten. Außerdem soll Zeolith die Freisetzung von Histamin von bestimmten Bakterienstämmen verhindern. Wenn Sie Zeolith kaufen, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass es für den menschlichen Verzehr geeignet ist. Eingenommen werden kann es angenehm als Tablette (z.B. Froximun® Toxaprevent®)oder auch als Pulver, wobei das Pulver geschmacklich gesehen nicht gerade empfehlenswert ist.

Flohsamenschalen

Flohsamenheißen so, weil sie vom Aussehen her Flöhen ähneln. Sie haben die besondere Eigenschaft, dass Sie bei Durchfall, aber auch bei Verstopfung helfen können. Aufgrund der speziellen Ballaststoffe in Flohsamen können sie eine Menge Wasser aufnehmen, die über 40 mal der Menge an Flohsamen liegen kann. Es entsteht eine Maße, die an Gelatine erinnert. Daher Flohsamenschalen eine so reichliche Menge an Wasser aufnehmen können, sollte bei einer Histaminintoleranz Darmreinigung mittels Flohsamenschalen unbedingt daran gedacht werden, ausreichend zu trinken. Des Weiteren sind Flohsamen bzw. deren Schalen dafür bekannt, darmfreundliche Bakterien zu fördern.

Flohsamenschalen dürfen über einen längeren Zeitraum täglich genutzt werden. Die Einnahme erfolgt gemeinsam mit Wasser. 5 Gramm Flohsamenschalen sollten Sie demnach in etwa einen halben Liter einrühren und ausreichend quellen lassen. Während der Darmreinigung können Sie etwa 15 Gramm Flohsamenschalen täglich verwenden, pro Mahlzeit sollten Sie aber besser nicht mehr als 5 Gramm anwenden, damit die Flohsamen ausreichend aufquellen können. Wenn Sie bei der Einnahme von Flohsamen zu wenig trinken, kann es zu Nebenwirkungen kommen!

Einläufe- eine gute Möglichkeit für eine Darmreinigung bei Histaminintoleranz

Ein weiterer bekannter Weg zur Histaminintoleranz Darmreinigung sind Einläufe. Ein Einlauf kann nicht nur bei chronischen Leiden helfen, auch bei kurzfristigen Problemen wie beispielsweise Blähungen oder Erkältungen werden Einläufe empfohlen. Bei einem Einlauf werden Stuhlreste aus dem Darm gespült und z.T. schädliche Bakterien sowie deren Toxine oder andere schädliche Stoffe aus dem Darm entfernt. Das kann sich positiv auf unsere allgemeine Gesundheit wie auch den Darm auswirken.

Um einen Einlauf zu machen, können Sie zwischen verschiedensten Wegen wählen. Einerseits können Sie die Histaminintoleranz Darmreinigung mit Mini Klistierbirnen, die bis zu einem halben Liter Inhalt haben, machen, andererseits können Sie auch einen Einlaufbecher mit Schlauch verwenden, welche teilweise bis zu über einen Liter Inhalt haben. Als Flüssigkeit können Sie in Ihrem Einlauf Wasser oder beispielsweise Kräutertee verwenden. Es gibt viele Möglichkeiten wobei ich persönlich Kaffeeinläufe als weniger empfehlenswert bei Histaminintoleranz erachte.

Die Histaminintoleranz Darmsanierung – So regenerieren Sie Ihren Darm!

Wenn Sie die Histaminintoleranz Darmreinigung erfolgreich bestanden haben, so können Sie  mit der Darmsanierung starten. Ist der Darm erstmal ordentlich gereinigt, so können sich nun nämlich gut gesunde Bakterien ansiedeln.

Empfehlenswert ist vor einer Histaminintoleranz Darmsanierung erstmals eine Untersuchung der Darmflora zu machen. Bei einer Stuhluntersuchung können zum Beispiel kontrolliert werden, welche Bakterien sich in welchen Mengenverhältnissen in Ihrem Darm befinden, ob sich in ihm schädliche Darmpilze wie etwa Candida albicans befinden undob der pH-Wert in Ordnung ist und einiges mehr.

Nach einem Darmflora Test wissen Sie also, welche Bakterienstämme bei Ihnen in zu geringen Mengen vorhanden sind und welche, in zu hohen. Nun können Sie also auch damit anfangen, Probiotika und Präbiotika zu sich zu nehmen.

Bei Histaminintoleranz Probiotika? – Welche sind sinnvoll?

Im Rahmen einer Histaminintoleranz Darmsanierung ist es sinnvoll unseren Körper wichtige Probiotikastämme, also gesunde Bakterien, zuzuführen. Dank der Darmreinigung sollten für Sie nun nämlich die Bedingungen im Darm passen. Natürlich sollten sie auch darauf achten, dass die Ernährung auch nach der Darmreinigung aus ausreichend Obst & Gemüse (Ballaststoffe), gesunde Fettsäuren (einfach ungesättigte Fettsäuren, mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie Omega 3, gesunde gesättigte Fettsäuren wie aus Kokosnuss), ausreichend Eiweiß, sowie aus vollwertigen Kohlenhydraten (Vollkorn, Kartoffel, Obst, Hülsenfrüchte) besteht.

Bei Histaminintoleranz sind nicht alle Bakterienstämme geeignet, manche probiotische Bakterien können nämlich sogar die Histaminproduktion positiv beeinflussen (z.B. Lactobacillus casei, Escherischia coli). Erfahrungsgemäß sind in den meisten der bekannten Probiotika irgendeine Art von einem histaminbildenden Bakterienstamm enthalten. Von manchen Bakerienstämmen sagt man hingegen, dass sie histaminsenkend wirken (z.B. Bifidobacterium longum).

Histaminintoleranz Probitika haben zahlreiche Vorteile. Sie können zum Beispiel unseren Darm vor schlechten Bakterien schützen, indem sie diese vertreiben, die Darmbarriere (und damit das Leaky Gut Syndrom) verbessern und unsere Abwehr stärken. Außerdem gehören Sie zu einer Histaminintoleranz Darmsanierung und sind deshalb sinnvoll um eine Histamintoleranz zu heilen.

Am besten sollte man ein Probiotikum wählen, welches eine hohe Breite an verschiedenen Bakterienstämmen hat. Fermentierte Lebensmittel enthalten zwar eine hohe Menge an probiotischen Stämmen, sind jedoch großteils sehr schlecht verträglich. Auch probiotische Joghurts sind nicht immer gut geeignet, da hier zum Beispiel häufig der Bakterienstamm Lactobacillus Casei angewendet wird.

Bei der Suche nach einem Probiotikum, welches für eine Histaminintoleranz Darmsanierung gut geeigent ist, kann es sein, dass man stundenlang kein passendes findet. Ein optimales Probiotikum, welches ich bei meiner Recherche gefunden habe, ist Histamed. ein Probiotikum in Pulverform, welches nicht nur bei einer Histaminintoleranz Darmsanierung optimal ist, es ist auch laktosefrei, fructosefrei sowie ohne Gluten.

Präbiotika

Probiotikaeinnahmen wären wahrscheinlich lange nicht so erfolgreich, wenn nicht gleichzeitig Präbiotika eingenommen werden würden. Präbiotika gelten nämlich als die Nahrung für Bakterien und sollten im Rahmen einer Histaminintoleranz Darmsanierung ebenfalls nicht vergessen werden. Präbiotika bekommen sie auf natürliche Weise zum Beispiel durch Pastinaken, Schwarzwurzeln und Artischoken. Ansonsten gibt es sie auch als Supplemente und oftmals werden sie bereits mit den Probiotika kombiniert.

 

Haben Sie schon Erfahrungen mit einer Darmsanierung bei Histaminintoleranz?

Wenn Sie schon einmal eine Histaminintoleranz Darmsanierung oder Darmreinigung durchgeführt haben, können Sie gerne ein Kommentar hinterlassen, damit noch mehr Menschen geholfen werden kann!

Histaminintoleranz heilen oder lindern – So erfolgt die Therapie

Viele Patienten mit einer Histaminintoleranz stellen sich die Frage: Kann man Histaminintoleranz heilen? Die Antwort: Eigentlich ist die Histaminose keine Krankheit und somit kann man sie auch nicht direkt heilen. Es handelt sich um eine Nahrungsmittelunverträglichkeit, mit der viele Patienten ihr Leben lang leben müssen. Dennoch gibt es Möglichkeiten, die Symptome zu erleichtern und den Körper bei seiner Verdauung und beim Histaminabbau zu unterstützen. Einzelnen Erfahrungen zufolge erscheint die Histaminintoleranz außerdem sehr wohl als heilbar. In diesem Beitrag möchte ich Ihnen gerne 9 Möglichkeiten aufzeigen, wie Sie Ihre Histaminintoleranz heilen oder Beschwerden lindern können.

#1-Karenzphase, Testphase und längerfristige Ernährung

So wie auch bei anderen Nahrungsmittelunverträglichkeiten besteht der erste Schritt um eine Histaminintoleranz heilen oder behandeln zu können meistens aus einer Karenzphase, Testphase und langfristigen Ernährung. In der Karenzphase werden histaminhaltige Lebensmittel sowie Histaminliberatoren vermieden mit dem Ziel, eine Symptomfreiheit zu erreichen. Sollte dies nicht gelingen sollte man auch andere Unverträglichkeiten bzw. Erkrankungen in Betracht ziehen. Diese Phase dauert bis zu 4 Wochen.

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Vermeiden Sie anfangs histaminreiche Lebensmittel um die Histaminintoleranz heilen oder verbessern zu können

Anschließend folgt die Testphase, bei der wieder einige leicht histaminhaltige Nahrungsmittel in Ihrem Ernährungsplan integriert werden können. Anfangs beginnt man mit einer sehr kleinen Menge eines histaminhaltigen Nahrungsmittels und kann sich dann langsam immer weiter steigern. Dadurch kann man feststellen, welche Lebensmittel verträglich sind. Nehmen Sie in der Testphase immer nur leicht bis mittelmäßig histaminhaltige Nahrungsmittel zu sich und probieren Sie keine Histaminbomben! Zu beachten ist auch die Lagerung und Reife des Produkts. So kann ein Lebensmittel, welches heute vertragen wurde, morgen unverträglich sein. Daher die Symptome bei Histaminintoleranz zeitverzögert auftreten können, ist es empfehlenswert täglich maximal ein Lebensmittel und auch nicht jeden Tag ein neues Lebensmittel auszuprobieren. Für diesen Zeitraum sollten Sie sich ausreichend Zeit nehmen, bis zu 2 Monate können durchaus sinnvoll sein.

Wenn bereits die Verträglichkeitsgrenzen bekannt sind, so kann der Patient in eine längerfristige, histaminarme Ernährung starten. Wenn man dieser folgt kann sich unser Darm gut erholen und Darmprobleme gelten als einer der Hauptursachen für Histaminintoleranz. Diese orientiert sich dann an den Nahrungsmitteln die man in der Testphase als verträglich einstufen konnte. Weiterhin ist bei Lebensmittel eine korrekte Lagerung zu beachten, da ansonsten Histamin entstehen kann. Näheres dazu finden Sie im Beitrag histaminarme Lebensmittel.

Tipp: Verwenden Sie für die Histaminintoleranz Karenzphase und Testphase ein Ernährungs- und Symptomtagebuch. Dokumentieren Sie darin am besten auch eingenommene Medikamente und möglicherweise auch den Menstruationszyklus. So können Sie / Ihr Arzt später feststellen, warum es bei Ihnen zu Symptomen gekommen ist.

Auf ähnlicher Weise lässt sich auch die Histaminintoleranz austesten. Hier finden Sie weitere Informationen zum Histaminintoleranz Test.

#2-Darm stärken

Sie wollen Ihre Histaminintoleranz heilen? Dann denken Sie unbedingt auch an Ihren Darm! In ihm wird nämlich ein bedeutender Teil unserer Diaminoxidase, das Enzym zum Abbau von Histamin gebildet. Unser Darm hat in viel mehr Bereichen unseres Körpers eine wichtige Rolle als nur für unsere Verdauung. Unter anderem spielt er eine wichtige Rolle für unsere Immunabwehr, den Stoffwechsel und auch das Gehirn.

Es ist wohl wenig verwunderlich, dass viele Menschen unter Darmproblemen leiden. Schon alleine unsere heutige Ernährung, bestehend aus vielen ungesunden Fettsäuren, Weißmehl, Zucker, Schadstoffe wie Pestizide, Zusatzstoffe und Medikamente wie Antibiotika kann unseren Darm schaden. Speziell nach Antibiotikatherapien wird häufig über Darmstörungen berichtet. Ich bin nahezu davon überzeugt, dass man (zumindest) in einigen Fällen über eine Wiederherstellung einer gesunden Darmflora eine Histaminintoleranz heilen oder wenigstens verbessern kann. Ein erster Schritt, die Darmgesundheit über die Ernährung zu verbessern erfolgt indem man zu mehr Obst & Gemüse, gesunden Kohlenhydratquellen (Vollkorn, Kartoffel, verträglichen Hülsenfrüchten), gesunden Fettsäuren (z.B. Omega 3) greift und auch ausreichend Eiweiß verzehrt.

Wenn Sie auf natürlichem Wege Ihre Histaminintoleranz heilen oder zumindest lindern wollen, bietet sich eine Darmsanierung an. Unter diesem Link erfahren Sie wie Sie eine Histaminintoleranz Darmsanierung oder Darmreinigung durchführen können.

#3-Histaminintoleranz heilen mit Vitaminen

Wenn Sie Ihre Histaminintoleranz heilen oder besser gesagt lindern wollen, könnten auch manche Vitamine oder Mineralstoffe helfen, denn oft liegt bei einer Histaminintoleranz auch ein Mangel an Mikronährstoffen vor. Um eine Histaminintoleranz heilen oder verbessern zu können, kann zum Beispiel Vitamin C helfen, da es wichtig für den Histaminabbau ist. Vitamin B6 gilt als Coenzym und Kupfer als ein Bestandteil der Diaminoxidase, also des Enzyms zum Abbau von Histamin.

Vitamin C

Menschen können im Gegensatz zu den meisten anderen Tieren Vitamin C nicht im Körper herstellen. Dennoch ist das Vitamin, das auch unter den Namen Ascorbinsäure bekannt ist, zentral für unsere Gesundheit. Wichtige Funktionen im Körper umfassen zum Beispiel Aufgaben im Stoffwechsel, Schutz vor freien Radikalen und Produktion von Faszien (=Bindegewebe), Knochen und Zähnen.

Speziell bei Histaminintoleranz wird die Einnahme von Vitamin C empfohlen, da es heißt, dass unser Vitamin C-Spiegel mit dem Histaminabbau zusammenhängen kann. Am besten fragen Sie Ihren Arzt nach einer Blutuntersuchung betreffend Vitamin C.

Tipp: Sie können auch Vitamin C-Pulver mit Wasser und Öl anrühren und als Dressing für Ihren Salat verwenden. Vitamin C ersetzt den histaminhaltigen Essig und Sie profitieren gleichzeitig von einen säuerlichen Geschmack . Vitamin C-Pulver gibt’s übrigens hier.*

#4-Stress vermeiden

Stress, egal ob psychischer oder physischer Stress gilt als ein Histaminliberator, er bewirkt also eine Ausschüttung von Histamin in unserem Körper. Deshalb sollten Histaminintoleranz Patienten gezielt, sofern dies möglich ist, Stress vermeiden um die Histaminintoleranz Symptome zu reduzieren.

#5-Histaminintoleranz heilen-Medikamente vermeiden

Wussten Sie das gewisse Medikamente zu Histaminintoleranz Symptome führen können. Einerseits können Sie das Enzym Diaminoxidase hemmen, andererseits können Sie auch als ein Histaminliberator wirken. Folgende Medikamente oder Arzneistoffe werden häufig schlecht vertragen, wenn man diese meidet kann man in einem gewissen Rahmen die Histaminintoleranz heilen bzw. verbessern:

  • Röntgenkontrastmittel
  • Diclofenac (Diclovit, Deflamat, Voltaren)
  • Mefanaminsäure (Parkemed)
  • Morphin
  • Acetylcystein (z.B. Aeromuc)
  • Acetylsalicysäure (z.B. Aspirin)

Dies sind nur ein paar Beispiele für bekannte, schlecht verträgliche Medikamente, in der Realität gibt es einige mehr. Wenn Sie Medikamente einnehmen und Sie sich unsicher sind, ob diese vielleicht die Diaminoxidase hemmen könnten oder ein Histaminliberator sind, fragen Sie am besten Ihren Arzt! Setzen Sie aber keinesfalls wichtige Medikamente ohne Absprache mit einem Arzt ab! 

#6-Daosin®

Daosin® ist eines der bekanntesten Medizinprodukte bei Histaminintoleranz. Durch die Einnahme steigt der Gehalt an aktiver Diaminoxidase, das Enzym zum Histaminabbau in unserem Darm. Man wird zwar nicht eine Histaminintoleranz heilen können, dafür kann man mit diesem Medizinprodukt die Symptome lindern, weil das Histamin besser abgebaut werden kann. In dem Beitrag Fragen rund um Daosin® Kapseln habe ich auch Erfahrungen, Einnahmeempfehlungen sowie die genaue Wirkungsweise von Daosin® beschrieben. Die Einnahme von solchen Enzymersatzpräperaten hat jedoch den Nachteil, dass man die Kapseln im Gegensatz zu einigen Antihistaminika bereits 15 Minuten vor einer Mahlzeit schlucken sollte. Merkt man also erst im Nachhinein die Symptome durch ein unverträgliches Lebensmittel, hilft Daosin® nicht mehr.

#6-Antihistaminika

Antihistaminika sind eines der bekanntesten und effektivesten Medikamente in der Histaminintoleranz Therapie, auch wenn sie mir eher als eine kurzfristige Lösung erscheinen und keine Histaminintoleranz heilen können. Durch Antihistaminka werden die Rezeptoren blockiert, das bedeutet, das Histamin befindet sich im Körper verursacht allerdings keine Histaminintoleranz Symptome. Die Einnahme von gewissen Antihistaminika kann auch helfen, wenn man bereits Beschwerden spürt.

#7-Mastzellenstabilisatoren

Eine Möglichkeit die Histaminausschüttung zu minimieren, besteht darin Mastzellenstabilisatoren einzunehmen. Diese halten in gewissem Maße unsere Mastzellen davon ab Histamin freizusetzen. Mastzellenstabilisatoren sind wahrscheinlich ebenfalls für die meisten Menschen keine langfristige Lösung um vollständig die Histaminintoleranz heilen zu können, dennoch kann es unter Absprache mit einem Arzt durchaus sinnvoll sein, wenn man auf keinem anderem Wege die körpereigene Histaminausschüttung kontrollieren kann.

#8-Histaminintoleranz heilen nach tcm

Viele Personen, die beispielsweise mit der Schulmedizin bisher schlechte Erfahrungen gemacht haben, wechseln gerne zur Alternativmedizin wie die TCM, die traditionelle chinesische Medizin. Hier erfahren Sie also, welche Möglichkeiten es gibt, eine Histaminintoleranz heilen zu können nach Tcm.

Einerseits können Sie sich an die Ernährungsempfehlungen der TCM halten. Empfohlen wird zum Beispiel warm zu frühstücken, wenig Rohkost und Milchprodukte zu verzehren und vor allem regelmäßig zu essen. Außerdem sollten Sie auch den zu Ihnen passenden Ernährungstyp folgen.

Wenn Sie nach der TCM eine Histaminintoleranz heilen oder lindern wollen, so kann auch Akupunktur eine emfehlenswerte Maßnahme sein. Hierbei werden durch Stiche mit Nadeln an gewissen Punkten des Körpers Erkrankungen wirkungsvoll behandelt. Akupunktur ist eines der ältesten Heilmethoden überhaupt und es gibt unterschiedliche Theorien darüber, warum mithilfe von Akupunktur viele Probleme im Körper geheilt oder gelindert werden können. Eine meiner Theorien wäre, das der Körper durch den Nadelstich sozusagen verletzt wird. Wenn er diesen Stich dann heilen will, heilt er das dort liegende Problem gleich mit. Wissenschaftler vermuten außerdem, dass die Ausschüttung von Glückshormonen und schmerzlindernden Stoffen im Körper eine wichtige Rolle spielen könnte.

#9-Weitere Möglichkeiten eine Histaminintoleranz heilen zu können

Sie suchen noch nach anderen Wegen, um die Histaminose zu heilen? Vielleicht hilft Ihnen ja ein anderer Weg aus der Alternativmedizin. Wie wäre es zum Beispiel die Histaminintoleranz homöopahtisch zu behandeln? Bei dieser Behandlungsmethode werden gewisse Stoffe aus der Natur in winzigen Dosen dem Patienten gegeben. Man geht bei der Homöophatie also davon aus, sehr geringe Dosierungen dieser Stoffe würden bereits ausreichen um gewisse Erkrankungen zu behandeln. Ansonsten könnte bei manchen Personen auch Bioresonanz oder die Cranio Sacrale Therapie hilfreich sein. Natürlich sollten aber alle Möglichkeiten zur Histaminintoleranz Heilung mit einem Arzt oder anderen qualifizierten Fachpersonal besprochen werden!

 

Hinweis: Die Informationen dienen zu reinen Informationszwecken. Behandlungen oder Diagnosen sollten dennoch unter Absprache mit einem Arzt erfolgen. Die vorgestellten Behandlungsmöglichkeiten wurden mit bestem Gewissen zusammengestellt können aber trotzdem keine Heilung / Verbesserung der Symptome  garantieren.