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Quercetin bei Histaminintoleranz! Ein natürliches Antihistaminkum

Was ist Quercetin? Warum wirkt bei einer Histaminintoleranz Quercetin so gut? Welche Nahrungsmittel enthalten eine hohe Menge dieses Bioflavinoids und welche andere Quellen für Quercetin bei Histaminintoleranz gibt es? In welcher Dosis sollte Quercetin gegen Histaminintoleranz Symptome eingenommen werden? All diese Fragen werden wir uns in diesem Beitrag  anschauen!

Was ist Quercetin?

Quercetin gehört zu den sekundären Pflanzenstoffen und ist eines der wichtigsten Flavinoide. Sekundäre Pflanzenstoffe sind Bestandteile in unserer Ernährung, die beispielsweise in Gemüse, Obst oder auch Samen vorkommen, aber wie der Name bereits verrät nicht in tierischen Lebensmittel. Einige sekundäre Pflanzenstoffe haben eine besondere Wirkung auf unsere Gesundheit und damit unser Wohlbefinden.

Zu den positiven Wirkungen von Quercetin werden unter anderem eine Verminderung der Entzündungen, positive Auswirkungen auf Allergien sowie die Funktion als Antihistaminikum genannt. Eine weitere wichtige Funktion wäre zum Beispiel die positive Wirkung von Quercetin in hohen Dosen gegen Virusinfektionen.

Warum sollte man Quercetin bei Histaminintoleranz zuführen?

Wie ich bereits in dem Beitrag zu Vitamin C bei Histaminintoleranz erwähnt habe, soll Quercetin bei Histaminintoleranz als ein natürliches Antihistaminikum wirken. Ein Antihistaminikum hemmt die Wirkung von Histamin in unserem Körper. Somit können also durch die Einnahme von Quercetin bei Histaminintoleranz die Symptome auf einen natürlichen Weg reduziert werden.

Empfehlenswert ist es wenn Sie Vitamin C mit Quercetin kombinieren. Durch die Vitamin C Einnahme sinkt nämlich ebenfalls der Histamingehalt im Blut und gleichzeitig unterstützt das Quercetin die Aufnahme von Vitamin C.

Welche Präparate mit Quercetin bei Histaminintoleranz?

Die Tagesdosis wird von verschiedensten Experten anders beschrieben. Grundsätzlich liegen die meisten Empfehlungen aber zwischen 200 und 1000 mg am Tag pro Person. Wenn Sie jedoch über einen zu langen Zeitraum sehr hohe Dosen Quercetin einnehmen sind auch bei diesem sekundären Pflanzenstoff Nebenwirkungen nicht komplett ausschließbar. Deshalb empfehle ich auch nur Supplemente mit einer niedrigen bzw. normalen Dosis Quercetin (am Besten unter Absprache mit einem Arzt).

Quercetin plus C

Quercetin plus C ist eines der besten Präparate für Quercetin bei Histaminintoleranz, die ich finden konnte. Laut Angaben des Herstellers ist das Produkt hefefrei, gelatinefrei, sojafrei sowie auch lactosefrei, fructosefrei und ohne Gluten. Quercetin ist ein Bioflavinoid, dass häufig in schlecht verträgliche Zitrusfrüchte vorkommt, dieses Supplement ist aber frei von Zitrusallergenen. Ein weiterer positiver Punkt an diesem Nahrungsergänzungsmittel von fairvital ist, dass das zugesetzte Vitamin C als Calciumascorbat vorliegt. Bisher habe ich nur wenige Produkte gesehen, wo dies der Fall ist. Calciumascorbat ist magenschonender als reine Ascorbinsäure und die Aufnahme an Vitamin C wird erhöht. Die Dois liegt bei 250 mg Quercetin und 300 mg Vitamin C.

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ZeinPharma® Quercetin

Für die Personen, die besser zu reinem Quercetin (ohne Vitamin C) greifen, ist das Supplement von ZeinPharma® gut geeignet. Auch der Preis und die Kundenrezesionen sprechen für das Produkt. Im Gegensatz zum Quercetin Präparat von fairvital, enthält dieses Produkt jedoch Gelatine. Auch wenn viele Betroffene berichten Gelatine gut zu vertragen, so gibt es auch gegenteilige Meinungen. Hier ist Austesten notwendig!

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Quercetin bei Histaminintoleranz? Welche Lebensmittel sollte ich essen?

Natürliche Quellen für Quercetin bei Histaminintoleranz sind beispielsweise:

  • Schnittlauch
  • Zwiebel
  • Grünkohl
  • Brokkoli
  • Heidelbeere
  • Trauben (falls verträglich)
  • Apfel
  • schwarze Johannisbeere
  • Brombeere
  • Preiselbeeren

Hier finden Sie übrigens weitere histaminarme Lebensmittel.

Bei Histaminintoleranz Quercetin mit schwarzen Johannisbeeren

Schwarze Johannisbeeren sind eines der besten Lebensmittel bei einer Histaminintoleranz. Nicht nur das wichtige Histaminintoleranz Quercetin ist in ihnen enthalten, schwarze Johannisbeeren sind außerdem von allen Johannisbeeren, die mit den höchsten Vitamin C Gehalt, welches ebenfalls bedeutend für den Histaminabbau ist. Leider sind diese tollen Quellen für Quercetin bei Histaminintoleranz oft nur schwer zu bekommen. Wenn man einen Garten hat, lohnt es sich daher durchaus eine Johannisbeerpflanze zu setzen.

Was ist Ihre Erfahrung mit Quercetin bei Histaminintoleranz? Teilen Sie sie doch mit uns in den Kommentaren!

 

Bei Histaminintoleranz Vitamin C? So unterstützen Sie den Histaminabbau!

Wie ich in dem Beitrag  „So können Sie die Histaminintoleranz heilen“ bereits beschrieben habe, ist Vitamin C von besonderer Bedeutung für den Histaminabbau. Welche Vitamin C Dosierung ist üblich, welche Aufgaben hat Vitamin C in unserem Körper, warum ist bei Histaminintoleranz Vitamin C so wichtig, in welchen histaminarmen Lebensmitteln ist das Vitamin enthalten und welches Vitamin C Präparat sollte man bei Histaminintoleranz wählen? All diese Fragen werde ich in diesem Beitrag genauer unter die Lupe nehmen.

Was ist Vitamin C und wofür ist es wichtig?

Vitamin C ist eines der bekanntesten Vitamine überhaupt. Es steht für ein gesundes Immunsystem und schützt vor gefährlichen Bakterien und Viren sowie auch freien Radikalen. Das ist aber noch lange nicht alles, was Vitamin C drauf hat. Immerhin spielt es auch eine bedeutende Rolle bei der Eisenaufnahme, bei der Wundheilung und unterstützt gesunde Knochen und die Haut. Außerdem wird immer wieder behauptet Vitamin C hilft bei Erkältungen. Das ist allerdings umstritten.

Vitamin C hat unglaublich viele wichtige Aufgaben in unserem Körper. Das wasserlösliche Vitamin kann aber im Gegensatz zu den meisten Tieren, nicht vom menschlichen Körper hergestellt werden. Es muss also mit der Nahrung oder aber Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden.

Vitamin C bei Histaminintoleranz

Eine besondere Aufgabe hat bei Histaminintoleranz Vitamin C, da es den Histaminabbau fördern soll und wichtig für die Diaminoxidase ist. In wissenschaftlichen Untersuchungen wurde festgestellt, dass sehr bald nach der Einnahme von Vitamin C der Histaminspiegel deutlich sinkt. Man könnte daraus leiten, dass Vitamin C ein Gegenspieler von Histamin ist. Hochdosiertes Vitamin C bei Histaminintoleranz einzunehmen kann also durchaus hilfreich sein.

Ein Problem bei Vitamin C ist, dass es nicht lange im Körper gespeichert werden kann und daher kontinuierlich aufgenommen werden muss. Bei Histaminintoleranz Vitamin C aufzunehmen ist aber nicht so einfach da viele Nahrungsmittel, welche Vitamin C enthalten auch Histamin enthalten. Der Tagesbedarf wurde teilweise von Land zu Land unterschiedlich beschrieben. In vielen Gebieten Europas liegt der empfohlene Tagesbedarf bei um die 100 Miligramm. Bei Histaminintoleranz könnte der tägliche Bedarf an Ascorbinsäure aber weit höher sein.

schwarze johannisbeeren

Um bei Histaminintoleranz Vitamin C auf natürliche Weise zu bekommen sind schwarze Johannisbeeren eines der besten Lebensmittel

Bei Personen mit einer Histaminose findet man recht häufig einen Vitamin C-Mangel. Eine Diagnose für einen Vitamin C-Mangel stellt der Arzt meistens aufgrund der Symptome, den Lebensstil sowie der Krankheitsgeschichte. Dannach wird auch manchmal eine Blutuntersuchung gemacht. Es gab sogar schon Personen mit einer Histaminintoleranz, die davon berichtet haben, dass nach der Einnahme von Vitamin C über einen längeren Zeitraum deren Histaminintoleranz nahezu verschwunden ist.

Hochdosiertes Vitamin C bei Histaminintoleranz

Bei einer Histaminose können höhere Dosen als üblich wie bereits beschrieben durchaus sinnvoll und empfehlenswert sein. Der Nobelpreisträger und Autor des Buches „Vitamin C und der Schnupfen“, die Rede ist von Linus Pauling, empfiehlt eine tägliche Dosis von 1 Gramm Vitamin C. Damit meint er sowohl das Erkältungs- als auch Krebsrisiko zu reduzieren. Er selbst nahm über eine längere Zeit hinweg teilweise bis zu 50 Gramm Vitamin C ein. Das ist zwar enorm übertrieben, wenn man es mit der Empfehlung von 0,08-0,1 Gramm vergleicht, aber er wollte damit beweisen, dass auch höher dosiertes Vitamin C ungefährlich ist. Übrigens erreichte er ein Alter von 93 Jahren.

Welches Vitamin C Präparat bei Histaminintoleranz?

Hier erfahren Sie einige gut verträgliche Präparate um bei Histaminintoleranz Vitamin C erfolgreich aufnehmen und nutzen zu können.

Bei Histaminintoleranz Vitamin C mit Quercetin

Quercetin ist ein bekanntes Bioflavinoid, welches in vielen Obst und Gemüsesorten steckt. Quercetin soll wie ein natürliches Antihistaminikum wirken und ist deshalb nicht nur bei Histaminintoleranz, sondern auch bei diversen Allergien sehr zu empfehlen. Aber nicht nur das kann das Bioflavinoid, es ist außerdem noch für seine entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt, wodurch es unter anderem unser Gehirn schützen kann.

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In der Natur kommt das Bioflavinoid beispielsweise in Quitten, Trauben oder auch Zwiebeln vor. Quercetin Supplemente gibt es auch gemeinsam mit Vitamin C. Ich habe früher Kapseln aus der Apotheke verwendet, heutzutage erweist sich das Internet aber als deutlich praktischer. Als ich mir überlegt habe, Welches Vitamin c präparat bei histaminintoleranz gut verträglich ist, ist mir besonders dieses positiv aufgefallen*. Für ein verträgliches Histaminintoleranz Vitamin C Supplement ist der Preis auch wirklich mehr als in Ordnung. Ausgezeichnet wurde das Produkt als lactosefrei, glutenfrei, gelatinefrei sowie hefefrei.

Bei Histaminintoleranz Vitamin C-ist magenschonend besser?

Das sogenannte gepufferte Vitamin C ist die magenschonende Alternative zu normalen Vitamin C. Sollten Sie einen sensiblen Magen haben, so ist es durchaus empfehlenswert die magenschonende Variante von Vitamin C zu verwenden. Aber auch sonst werden mit gepufferten Vitamin C hohe Dosen besser resobiert, können also besser aufgenommen werden. Gepuffert werden Vitamin C Kapseln mit zugesetzten Mineralstoffen wie beispielsweise Magnesium und Calcium.

 Das gepufferte Vitamin C ist sowohl als Kapsel* oder aber auch als Pulver* wie hier erhältlich. Beide Varianten sind grundsätzlich sehr gut geeignet, wobei ich Kapseln auf jeden Fall empfehlen würde. Wer nämlich bereits einige Male Vitamin C Pulver eingenommen hat, weiß, dass der Geschmack sehr sauer ist. Deshalb eignet sich das Vitamin C Pulver (wie oben beschrieben) ja auch sehr gut zum Zubereiten einer Salatdressing. Außerdem ist es auch deutlich günstiger. Wird Vitamin C gemeinsam mit Calciumcarbontat aufgenommen, wie das bei vielen magenschonenden Histaminintoleranz Vitamin C Tabletten der Fall ist, wird zugleich auch die Bioverfügbarkeit erhöht.


 

Ascorbinsäurepulver

Eine günstige Möglichkeit bei Histaminintoleranz Vitamin C in großen Dosierungen zu bekommen ist Ascorbinsäurepulver. Erhältlich ist es z.B. in der Apotheke oder online. Ein Nachteil ist, dass man das Vitamin C in diesem Fall selber dosieren muss. Außerdem enthalten diese keine Bioflavinoide wie Quercetin wie es in der Natur der Fall wäre.

Tipp: Sie können auch Vitamin C-Pulver mit Wasser und Öl anrühren und als Dressing für Ihren Salat verwenden. Vitamin C ersetzt den histaminhaltigen Essig und Sie profitieren gleichzeitig von einen säuerlichen Geschmack . Vitamin C-Pulver gibt’s übrigens hier.*

Bioflavinoide bei Histaminintoleranz

Bei vielen Vitamin C Präparaten sind auch Bioflavinoide enthalten. Das sind gewisse sekundäre Pflanzenstoffe, die für viele gesundheitliche Vorteile bekannt sind. Es wird empfohlen Vitamin C gemeinsam mit Bioflavinoiden und nicht als reine Ascorbinsäure einzunehmen, da Vitamin C so besser aufgenommen werden kann. Die Bioflavinoide stammen aber in vielen Fällen aus Zitrusfrüchte, welche ja bei Histaminintoleranz nur sehr schlecht vertragen werden. Ob die (vermutlich) extrahierten Bioflavinoide aus Zitrusfrüchten aber zu Histaminintoleranz Symptome führen können, ist  unklar. Das sollten Sie am besten für sich selber austesten. Wenn Sie Bioflavinoide testen wollen, so ist dieses Vitamin C Präparat für Sie genau das richtige*, zumindest gelten die anderen enthaltenen Zutaten als gut verträglich und der Preis ist für 180 Kapseln optimal.

Im Gegensatz dazu gilt das Bioflavinoid Quercetin, wie oben erwähnt, als eines der wirkungsvollsten natürlichen Antihistaminika.

Information: Die hier vorgestellten  Histaminintoleranz  Vitamin C Produkte wurden sorgfältig auf die Verträglichkeit bei Histaminintoleranz kontrolliert. Daher die Verträglichkeiten jedoch sehr unterschiedlich sind, kann ich nicht garantieren, dass jeder Patient mit Histaminintoleranz diese Präparate verträgt.

Vitamin C bei Histaminintoleranz aus Lebensmittel

Es ist wichtig bei Histaminintoleranz Vitamin C auch aus natürlichen, histaminarmen Lebensmittel wie verträglichem Obst und Gemüse zu bekommen. So profitieren Sie nämlich auch von den sekundären Pflanzenstoffe wie Bioflavinoide und anderen  Mikronährstoffen. Gut verträgliche histaminarme Lebensmittel, mit einem hohen Gehalt an Vitamin C sind zum Beispiel:

  • Grünkohl
  • Paprika
  • Blaubeeren
  • Apfel
  • Petersilie
  • Johannisbeeren (speziell schwarze)
  • Kartoffel
  • Aprikosen

Vitamin C Infusionen bei Histaminintoleranz

Die wenigsten Menschen mögen gerne Spritzen, immerhin ist bei Histaminintoleranz Vitamin C Tabletten einzunehmen, viel angenehmer. Bei einer Histaminintoleranz wird aber häufig davon berichtet, dass eine Vitamin C Infusion neue Energie gibt und viele Personen fühlen sich einfach besser. Teilweise wird auch davon berichtet, dass man sich durch eine Vitamin C-Infusion bei Histaminintoleranz auch endlich wieder wach fühlt und man mehr Lebensfreude hat. Eine Infusion mit Vitamin C bei Histaminintoleranz könnte bei manchen Personen  also wirklich Wunder bewirken. Am Besten sollten Sie zu geeigneten Histaminintoleranz Vitamin C Infusionen einmal Ihren Arzt befragen.

Haben Sie schon Erfahrungen mit der Einnahme von Vitamin C bei Histaminintoleranz? Teilen Sie es doch in den Kommentaren!

 

So funktioniert die Histaminintoleranz Darmsanierung und Darmreinigung

Sie wollen Ihre Histaminintoleranz heilen oder lindern? Dann vergessen Sie nicht die Gesundheit Ihres Darmes! Um eine Histaminintoleranz heilen oder lindern zu können, ist eine Histaminintoleranz Darmsanierung oder Darmreinigung nämlich sehr empfehlenswert. Oftmals tritt eine Unverträglichkeit zum Beispiel auf Histamin nämlich genau dann auf, wenn dieses wichtige Organ leidet. Darmstörungen können bekanntlich die Produktion des Enzyms Diaminoxidase, welches für den Abbau von Histamin verantworlich ist, einschränken und somit den Histaminabbau stören.

Wichtig: Die Informationen dienen zu reinen Informationszwecken. Eine Behandlung einer Histaminintoleranz zum Beispiel mittels einer Histaminintoleranz Darmsanierung oder Untersuchungen sollten trotzdem unter Absprache mit einem Arzt erfolgen!

Was ist der Unterschied zwischen Darmsanierung und Darmreinigung?

Wir wissen bereits, dass bei Histaminintoleranz Darmsanierung und Darmeinigung empfehlenswerte Therapiemaßnahmen sind. Was ist aber konkret der Unterschied zwischen diesen Methoden?

Eine Darmsanierung besteht aus naturheilkundlichen Maßnahmen um eine Krankheit zu lindern, die durch eine gestörte Darmflora entstanden ist. Es werden oftmals individuell angepasste Mittel zum Aufbau der Darmflora verabreicht wie Probiotika, also gesunde Darmbakterien. Auch die Ernährung sollte entsprechend angepasst werden. Zucker, Weißmehl, Alkohol und Koffein sollten durch gesunde Lebensmittel wie Gemüse, Obst, alternative Getreidesorten und Nüsse ersetzt werden. Dabei ist immer zu beachten, dass Sie während einer Histaminintoleranz Darmsanierung histaminarme Lebensmittel wählen. Das Ziel ist das Herstellen einer gesunden Darmflora. Das kann schon 2-4 Monate in Anspruch nehmen.

Bei der Darmreinigung geht es im Wesentlichen nur um die Reinigung des Darmes mithilfe von Einläufen oder beispielsweise Vullkanerde. Die Darmreinigung kommt im Gegensatz zur Darmsanierung aus der Schulmedizin. Nach einer Histaminintoleranz Darmeinigung sollte immer ein Aufbau des Darmes, also eine Histaminintoleranz Darmsanierung folgen. Eine Darmreinigung ist also der Erste Schritt für einen Histaminintoleranz Darmaufbau und dauert in etwa 3 Wochen. Danach folgt wie bereits erwähnt die Darmsanierung.

Was führt zu einer gestörten Darmflora?

Aufgrund von unserer heutigen Ernährung mit teilweise einer hohen Menge an ungesunden Fettsäuren, versteckte Zucker, Weißmehl und Schadstoffe (z.B. Zusatzstofffe, Schwermetalle, Pestizide) sowie die Einnahme von manchen Medikamenten wie Antibiotika wird unser Darm geschadet.

Besonders Antibiotika gelten als einer der häufigsten Ursachen für eine gestörte Darmflora z.B. bei Histaminintoleranz. Einige Betroffene berichten sogar, dass nach einer Antibiotikatherapie eine Nahrungsmittelunverträglichkeit auftrat, vermutlich aufgrund der geschädigten Darmflora. Bei einer Antibiotikatherapie werden nämlich fast alle Bakterien egal ob gut oder schlecht getötet. Wenn nun nach der Therapie sich neue Bakterien in unserem Darm ansiedeln so kann sich das Gleichgewicht von guten und schlechten Bakterien ändern. Deshalb ist nach einer Antibiotikatherapie (nicht nur) bei Histaminintoleranz eine Histaminintoleranz Darmsanierung empfehlenswert. 

Auch viel Stress und mangelnde Bewegung sowie auch weitere Nahrungsmittelunverträglichkeiten können unsere Darmgesundheit beeinträchtigen. Außerdem sollten Abführmittel nicht übermäßig verwendet werden. Die Gesundheit Ihres Darms ist hauptsächlich von Ihrer Lebensweise abhängig und kann viele Körperregionen wie das Gehirn, Stoffwechsel und Immunsystem beeinflussen. 

Bei Histaminintoleranz Darmreinigung? – So geht’s?

Als Histaminintoleranz-Patient kann man nicht einfach jede Darmreinigung wählen. Klassische Möglichkeiten wie etwa eine Reinigung mit Vulkanerde (Zeolith oder Bentonit) bzw. mit Flohsamenschalen oder auch Einläufen sind aber empfehlenswert.

Zeolith und Bentonit

Die Vulkanerden Zeolith und Bentonit sind dafür bekannt Schadstoffe wie Säuren, Schwermetalle und bakterielle Toxine an sich zu binden und mit den Stuhl auszuleiten. Außerdem soll Zeolith die Freisetzung von Histamin von bestimmten Bakterienstämmen verhindern. Wenn Sie Zeolith kaufen, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass es für den menschlichen Verzehr geeignet ist. Eingenommen werden kann es angenehm als Tablette (z.B. Froximun® Toxaprevent®)oder auch als Pulver, wobei das Pulver geschmacklich gesehen nicht gerade empfehlenswert ist.

Flohsamenschalen

Flohsamenheißen so, weil sie vom Aussehen her Flöhen ähneln. Sie haben die besondere Eigenschaft, dass Sie bei Durchfall, aber auch bei Verstopfung helfen können. Aufgrund der speziellen Ballaststoffe in Flohsamen können sie eine Menge Wasser aufnehmen, die über 40 mal der Menge an Flohsamen liegen kann. Es entsteht eine Maße, die an Gelatine erinnert. Daher Flohsamenschalen eine so reichliche Menge an Wasser aufnehmen können, sollte bei einer Histaminintoleranz Darmreinigung mittels Flohsamenschalen unbedingt daran gedacht werden, ausreichend zu trinken. Des Weiteren sind Flohsamen bzw. deren Schalen dafür bekannt, darmfreundliche Bakterien zu fördern.

Flohsamenschalen dürfen über einen längeren Zeitraum täglich genutzt werden. Die Einnahme erfolgt gemeinsam mit Wasser. 5 Gramm Flohsamenschalen sollten Sie demnach in etwa einen halben Liter einrühren und ausreichend quellen lassen. Während der Darmreinigung können Sie etwa 15 Gramm Flohsamenschalen täglich verwenden, pro Mahlzeit sollten Sie aber besser nicht mehr als 5 Gramm anwenden, damit die Flohsamen ausreichend aufquellen können. Wenn Sie bei der Einnahme von Flohsamen zu wenig trinken, kann es zu Nebenwirkungen kommen!

Einläufe- eine gute Möglichkeit für eine Darmreinigung bei Histaminintoleranz

Ein weiterer bekannter Weg zur Histaminintoleranz Darmreinigung sind Einläufe. Ein Einlauf kann nicht nur bei chronischen Leiden helfen, auch bei kurzfristigen Problemen wie beispielsweise Blähungen oder Erkältungen werden Einläufe empfohlen. Bei einem Einlauf werden Stuhlreste aus dem Darm gespült und z.T. schädliche Bakterien sowie deren Toxine oder andere schädliche Stoffe aus dem Darm entfernt. Das kann sich positiv auf unsere allgemeine Gesundheit wie auch den Darm auswirken.

Um einen Einlauf zu machen, können Sie zwischen verschiedensten Wegen wählen. Einerseits können Sie die Histaminintoleranz Darmreinigung mit Mini Klistierbirnen, die bis zu einem halben Liter Inhalt haben, machen, andererseits können Sie auch einen Einlaufbecher mit Schlauch verwenden, welche teilweise bis zu über einen Liter Inhalt haben. Als Flüssigkeit können Sie in Ihrem Einlauf Wasser oder beispielsweise Kräutertee verwenden. Es gibt viele Möglichkeiten wobei ich persönlich Kaffeeinläufe als weniger empfehlenswert bei Histaminintoleranz erachte.

Die Histaminintoleranz Darmsanierung – So regenerieren Sie Ihren Darm!

Wenn Sie die Histaminintoleranz Darmreinigung erfolgreich bestanden haben, so können Sie  mit der Darmsanierung starten. Ist der Darm erstmal ordentlich gereinigt, so können sich nun nämlich gut gesunde Bakterien ansiedeln.

Empfehlenswert ist vor einer Histaminintoleranz Darmsanierung erstmals eine Untersuchung der Darmflora zu machen. Bei einer Stuhluntersuchung können zum Beispiel kontrolliert werden, welche Bakterien sich in welchen Mengenverhältnissen in Ihrem Darm befinden, ob sich in ihm schädliche Darmpilze wie etwa Candida albicans befinden undob der pH-Wert in Ordnung ist und einiges mehr.

Nach einem Darmflora Test wissen Sie also, welche Bakterienstämme bei Ihnen in zu geringen Mengen vorhanden sind und welche, in zu hohen. Nun können Sie also auch damit anfangen, Probiotika und Präbiotika zu sich zu nehmen.

Bei Histaminintoleranz Probiotika? – Welche sind sinnvoll?

Im Rahmen einer Histaminintoleranz Darmsanierung ist es sinnvoll unseren Körper wichtige Probiotikastämme, also gesunde Bakterien, zuzuführen. Dank der Darmreinigung sollten für Sie nun nämlich die Bedingungen im Darm passen. Natürlich sollten sie auch darauf achten, dass die Ernährung auch nach der Darmreinigung aus ausreichend Obst & Gemüse (Ballaststoffe), gesunde Fettsäuren (einfach ungesättigte Fettsäuren, mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie Omega 3, gesunde gesättigte Fettsäuren wie aus Kokosnuss), ausreichend Eiweiß, sowie aus vollwertigen Kohlenhydraten (Vollkorn, Kartoffel, Obst, Hülsenfrüchte) besteht.

Bei Histaminintoleranz sind nicht alle Bakterienstämme geeignet, manche probiotische Bakterien können nämlich sogar die Histaminproduktion positiv beeinflussen (z.B. Lactobacillus casei, Escherischia coli). Erfahrungsgemäß sind in den meisten der bekannten Probiotika irgendeine Art von einem histaminbildenden Bakterienstamm enthalten. Von manchen Bakerienstämmen sagt man hingegen, dass sie histaminsenkend wirken (z.B. Bifidobacterium longum).

Histaminintoleranz Probitika haben zahlreiche Vorteile. Sie können zum Beispiel unseren Darm vor schlechten Bakterien schützen, indem sie diese vertreiben, die Darmbarriere (und damit das Leaky Gut Syndrom) verbessern und unsere Abwehr stärken. Außerdem gehören Sie zu einer Histaminintoleranz Darmsanierung und sind deshalb sinnvoll um eine Histamintoleranz zu heilen.

Am besten sollte man ein Probiotikum wählen, welches eine hohe Breite an verschiedenen Bakterienstämmen hat. Fermentierte Lebensmittel enthalten zwar eine hohe Menge an probiotischen Stämmen, sind jedoch großteils sehr schlecht verträglich. Auch probiotische Joghurts sind nicht immer gut geeignet, da hier zum Beispiel häufig der Bakterienstamm Lactobacillus Casei angewendet wird.

Bei der Suche nach einem Probiotikum, welches für eine Histaminintoleranz Darmsanierung gut geeigent ist, kann es sein, dass man stundenlang kein passendes findet. Ein optimales Probiotikum, welches ich bei meiner Recherche gefunden habe, ist Histamed. ein Probiotikum in Pulverform, welches nicht nur bei einer Histaminintoleranz Darmsanierung optimal ist, es ist auch laktosefrei, fructosefrei sowie ohne Gluten.

Präbiotika

Probiotikaeinnahmen wären wahrscheinlich lange nicht so erfolgreich, wenn nicht gleichzeitig Präbiotika eingenommen werden würden. Präbiotika gelten nämlich als die Nahrung für Bakterien und sollten im Rahmen einer Histaminintoleranz Darmsanierung ebenfalls nicht vergessen werden. Präbiotika bekommen sie auf natürliche Weise zum Beispiel durch Pastinaken, Schwarzwurzeln und Artischoken. Ansonsten gibt es sie auch als Supplemente und oftmals werden sie bereits mit den Probiotika kombiniert.

 

Haben Sie schon Erfahrungen mit einer Darmsanierung bei Histaminintoleranz?

Wenn Sie schon einmal eine Histaminintoleranz Darmsanierung oder Darmreinigung durchgeführt haben, können Sie gerne ein Kommentar hinterlassen, damit noch mehr Menschen geholfen werden kann!

Histaminintoleranz heilen oder lindern – So erfolgt die Therapie

Viele Patienten mit einer Histaminintoleranz stellen sich die Frage: Kann man Histaminintoleranz heilen? Die Antwort: Eigentlich ist die Histaminose keine Krankheit und somit kann man sie auch nicht direkt heilen. Es handelt sich um eine Nahrungsmittelunverträglichkeit, mit der viele Patienten ihr Leben lang leben müssen. Dennoch gibt es Möglichkeiten, die Symptome zu erleichtern und den Körper bei seiner Verdauung und beim Histaminabbau zu unterstützen. Einzelnen Erfahrungen zufolge erscheint die Histaminintoleranz außerdem sehr wohl als heilbar. In diesem Beitrag möchte ich Ihnen gerne 9 Möglichkeiten aufzeigen, wie Sie Ihre Histaminintoleranz heilen oder Beschwerden lindern können.

#1-Karenzphase, Testphase und längerfristige Ernährung

So wie auch bei anderen Nahrungsmittelunverträglichkeiten besteht der erste Schritt um eine Histaminintoleranz heilen oder behandeln zu können meistens aus einer Karenzphase, Testphase und langfristigen Ernährung. In der Karenzphase werden histaminhaltige Lebensmittel sowie Histaminliberatoren vermieden mit dem Ziel, eine Symptomfreiheit zu erreichen. Sollte dies nicht gelingen sollte man auch andere Unverträglichkeiten bzw. Erkrankungen in Betracht ziehen. Diese Phase dauert bis zu 4 Wochen.

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Vermeiden Sie anfangs histaminreiche Lebensmittel um die Histaminintoleranz heilen oder verbessern zu können

Anschließend folgt die Testphase, bei der wieder einige leicht histaminhaltige Nahrungsmittel in Ihrem Ernährungsplan integriert werden können. Anfangs beginnt man mit einer sehr kleinen Menge eines histaminhaltigen Nahrungsmittels und kann sich dann langsam immer weiter steigern. Dadurch kann man feststellen, welche Lebensmittel verträglich sind. Nehmen Sie in der Testphase immer nur leicht bis mittelmäßig histaminhaltige Nahrungsmittel zu sich und probieren Sie keine Histaminbomben! Zu beachten ist auch die Lagerung und Reife des Produkts. So kann ein Lebensmittel, welches heute vertragen wurde, morgen unverträglich sein. Daher die Symptome bei Histaminintoleranz zeitverzögert auftreten können, ist es empfehlenswert täglich maximal ein Lebensmittel und auch nicht jeden Tag ein neues Lebensmittel auszuprobieren. Für diesen Zeitraum sollten Sie sich ausreichend Zeit nehmen, bis zu 2 Monate können durchaus sinnvoll sein.

Wenn bereits die Verträglichkeitsgrenzen bekannt sind, so kann der Patient in eine längerfristige, histaminarme Ernährung starten. Wenn man dieser folgt kann sich unser Darm gut erholen und Darmprobleme gelten als einer der Hauptursachen für Histaminintoleranz. Diese orientiert sich dann an den Nahrungsmitteln die man in der Testphase als verträglich einstufen konnte. Weiterhin ist bei Lebensmittel eine korrekte Lagerung zu beachten, da ansonsten Histamin entstehen kann. Näheres dazu finden Sie im Beitrag histaminarme Lebensmittel.

Tipp: Verwenden Sie für die Histaminintoleranz Karenzphase und Testphase ein Ernährungs- und Symptomtagebuch. Dokumentieren Sie darin am besten auch eingenommene Medikamente und möglicherweise auch den Menstruationszyklus. So können Sie / Ihr Arzt später feststellen, warum es bei Ihnen zu Symptomen gekommen ist.

Auf ähnlicher Weise lässt sich auch die Histaminintoleranz austesten. Hier finden Sie weitere Informationen zum Histaminintoleranz Test.

#2-Darm stärken

Sie wollen Ihre Histaminintoleranz heilen? Dann denken Sie unbedingt auch an Ihren Darm! In ihm wird nämlich ein bedeutender Teil unserer Diaminoxidase, das Enzym zum Abbau von Histamin gebildet. Unser Darm hat in viel mehr Bereichen unseres Körpers eine wichtige Rolle als nur für unsere Verdauung. Unter anderem spielt er eine wichtige Rolle für unsere Immunabwehr, den Stoffwechsel und auch das Gehirn.

Es ist wohl wenig verwunderlich, dass viele Menschen unter Darmproblemen leiden. Schon alleine unsere heutige Ernährung, bestehend aus vielen ungesunden Fettsäuren, Weißmehl, Zucker, Schadstoffe wie Pestizide, Zusatzstoffe und Medikamente wie Antibiotika kann unseren Darm schaden. Speziell nach Antibiotikatherapien wird häufig über Darmstörungen berichtet. Ich bin nahezu davon überzeugt, dass man (zumindest) in einigen Fällen über eine Wiederherstellung einer gesunden Darmflora eine Histaminintoleranz heilen oder wenigstens verbessern kann. Ein erster Schritt, die Darmgesundheit über die Ernährung zu verbessern erfolgt indem man zu mehr Obst & Gemüse, gesunden Kohlenhydratquellen (Vollkorn, Kartoffel, verträglichen Hülsenfrüchten), gesunden Fettsäuren (z.B. Omega 3) greift und auch ausreichend Eiweiß verzehrt.

Wenn Sie auf natürlichem Wege Ihre Histaminintoleranz heilen oder zumindest lindern wollen, bietet sich eine Darmsanierung an. Unter diesem Link erfahren Sie wie Sie eine Histaminintoleranz Darmsanierung oder Darmreinigung durchführen können.

#3-Histaminintoleranz heilen mit Vitaminen

Wenn Sie Ihre Histaminintoleranz heilen oder besser gesagt lindern wollen, könnten auch manche Vitamine oder Mineralstoffe helfen, denn oft liegt bei einer Histaminintoleranz auch ein Mangel an Mikronährstoffen vor. Um eine Histaminintoleranz heilen oder verbessern zu können, kann zum Beispiel Vitamin C helfen, da es wichtig für den Histaminabbau ist. Vitamin B6 gilt als Coenzym und Kupfer als ein Bestandteil der Diaminoxidase, also des Enzyms zum Abbau von Histamin.

Vitamin C

Menschen können im Gegensatz zu den meisten anderen Tieren Vitamin C nicht im Körper herstellen. Dennoch ist das Vitamin, das auch unter den Namen Ascorbinsäure bekannt ist, zentral für unsere Gesundheit. Wichtige Funktionen im Körper umfassen zum Beispiel Aufgaben im Stoffwechsel, Schutz vor freien Radikalen und Produktion von Faszien (=Bindegewebe), Knochen und Zähnen.

Speziell bei Histaminintoleranz wird die Einnahme von Vitamin C empfohlen, da es heißt, dass unser Vitamin C-Spiegel mit dem Histaminabbau zusammenhängen kann. Am besten fragen Sie Ihren Arzt nach einer Blutuntersuchung betreffend Vitamin C.

Tipp: Sie können auch Vitamin C-Pulver mit Wasser und Öl anrühren und als Dressing für Ihren Salat verwenden. Vitamin C ersetzt den histaminhaltigen Essig und Sie profitieren gleichzeitig von einen säuerlichen Geschmack . Vitamin C-Pulver gibt’s übrigens hier.*

#4-Stress vermeiden

Stress, egal ob psychischer oder physischer Stress gilt als ein Histaminliberator, er bewirkt also eine Ausschüttung von Histamin in unserem Körper. Deshalb sollten Histaminintoleranz Patienten gezielt, sofern dies möglich ist, Stress vermeiden um die Histaminintoleranz Symptome zu reduzieren.

#5-Histaminintoleranz heilen-Medikamente vermeiden

Wussten Sie das gewisse Medikamente zu Histaminintoleranz Symptome führen können. Einerseits können Sie das Enzym Diaminoxidase hemmen, andererseits können Sie auch als ein Histaminliberator wirken. Folgende Medikamente oder Arzneistoffe werden häufig schlecht vertragen, wenn man diese meidet kann man in einem gewissen Rahmen die Histaminintoleranz heilen bzw. verbessern:

  • Röntgenkontrastmittel
  • Diclofenac (Diclovit, Deflamat, Voltaren)
  • Mefanaminsäure (Parkemed)
  • Morphin
  • Acetylcystein (z.B. Aeromuc)
  • Acetylsalicysäure (z.B. Aspirin)

Dies sind nur ein paar Beispiele für bekannte, schlecht verträgliche Medikamente, in der Realität gibt es einige mehr. Wenn Sie Medikamente einnehmen und Sie sich unsicher sind, ob diese vielleicht die Diaminoxidase hemmen könnten oder ein Histaminliberator sind, fragen Sie am besten Ihren Arzt! Setzen Sie aber keinesfalls wichtige Medikamente ohne Absprache mit einem Arzt ab! 

#6-Daosin®

Daosin® ist eines der bekanntesten Medizinprodukte bei Histaminintoleranz. Durch die Einnahme steigt der Gehalt an aktiver Diaminoxidase, das Enzym zum Histaminabbau in unserem Darm. Man wird zwar nicht eine Histaminintoleranz heilen können, dafür kann man mit diesem Medizinprodukt die Symptome lindern, weil das Histamin besser abgebaut werden kann. In dem Beitrag Fragen rund um Daosin® Kapseln habe ich auch Erfahrungen, Einnahmeempfehlungen sowie die genaue Wirkungsweise von Daosin® beschrieben. Die Einnahme von solchen Enzymersatzpräperaten hat jedoch den Nachteil, dass man die Kapseln im Gegensatz zu einigen Antihistaminika bereits 15 Minuten vor einer Mahlzeit schlucken sollte. Merkt man also erst im Nachhinein die Symptome durch ein unverträgliches Lebensmittel, hilft Daosin® nicht mehr.

#6-Antihistaminika

Antihistaminika sind eines der bekanntesten und effektivesten Medikamente in der Histaminintoleranz Therapie, auch wenn sie mir eher als eine kurzfristige Lösung erscheinen und keine Histaminintoleranz heilen können. Durch Antihistaminka werden die Rezeptoren blockiert, das bedeutet, das Histamin befindet sich im Körper verursacht allerdings keine Histaminintoleranz Symptome. Die Einnahme von gewissen Antihistaminika kann auch helfen, wenn man bereits Beschwerden spürt.

#7-Mastzellenstabilisatoren

Eine Möglichkeit die Histaminausschüttung zu minimieren, besteht darin Mastzellenstabilisatoren einzunehmen. Diese halten in gewissem Maße unsere Mastzellen davon ab Histamin freizusetzen. Mastzellenstabilisatoren sind wahrscheinlich ebenfalls für die meisten Menschen keine langfristige Lösung um vollständig die Histaminintoleranz heilen zu können, dennoch kann es unter Absprache mit einem Arzt durchaus sinnvoll sein, wenn man auf keinem anderem Wege die körpereigene Histaminausschüttung kontrollieren kann.

#8-Histaminintoleranz heilen nach tcm

Viele Personen, die beispielsweise mit der Schulmedizin bisher schlechte Erfahrungen gemacht haben, wechseln gerne zur Alternativmedizin wie die TCM, die traditionelle chinesische Medizin. Hier erfahren Sie also, welche Möglichkeiten es gibt, eine Histaminintoleranz heilen zu können nach Tcm.

Einerseits können Sie sich an die Ernährungsempfehlungen der TCM halten. Empfohlen wird zum Beispiel warm zu frühstücken, wenig Rohkost und Milchprodukte zu verzehren und vor allem regelmäßig zu essen. Außerdem sollten Sie auch den zu Ihnen passenden Ernährungstyp folgen.

Wenn Sie nach der TCM eine Histaminintoleranz heilen oder lindern wollen, so kann auch Akupunktur eine emfehlenswerte Maßnahme sein. Hierbei werden durch Stiche mit Nadeln an gewissen Punkten des Körpers Erkrankungen wirkungsvoll behandelt. Akupunktur ist eines der ältesten Heilmethoden überhaupt und es gibt unterschiedliche Theorien darüber, warum mithilfe von Akupunktur viele Probleme im Körper geheilt oder gelindert werden können. Eine meiner Theorien wäre, das der Körper durch den Nadelstich sozusagen verletzt wird. Wenn er diesen Stich dann heilen will, heilt er das dort liegende Problem gleich mit. Wissenschaftler vermuten außerdem, dass die Ausschüttung von Glückshormonen und schmerzlindernden Stoffen im Körper eine wichtige Rolle spielen könnte.

#9-Weitere Möglichkeiten eine Histaminintoleranz heilen zu können

Sie suchen noch nach anderen Wegen, um die Histaminose zu heilen? Vielleicht hilft Ihnen ja ein anderer Weg aus der Alternativmedizin. Wie wäre es zum Beispiel die Histaminintoleranz homöopahtisch zu behandeln? Bei dieser Behandlungsmethode werden gewisse Stoffe aus der Natur in winzigen Dosen dem Patienten gegeben. Man geht bei der Homöophatie also davon aus, sehr geringe Dosierungen dieser Stoffe würden bereits ausreichen um gewisse Erkrankungen zu behandeln. Ansonsten könnte bei manchen Personen auch Bioresonanz oder die Cranio Sacrale Therapie hilfreich sein. Natürlich sollten aber alle Möglichkeiten zur Histaminintoleranz Heilung mit einem Arzt oder anderen qualifizierten Fachpersonal besprochen werden!

 

Hinweis: Die Informationen dienen zu reinen Informationszwecken. Behandlungen oder Diagnosen sollten dennoch unter Absprache mit einem Arzt erfolgen. Die vorgestellten Behandlungsmöglichkeiten wurden mit bestem Gewissen zusammengestellt können aber trotzdem keine Heilung / Verbesserung der Symptome  garantieren. 

 

 

 

 

 

 

Histaminintoleranz Test: Wie funktioniert die Diagnose?

migräne histaminintoleranz

Wenn Sie unter Symptome wie Migräne leiden kann ein Histaminintoleranz Test sinnvoll sein.

Wollen Sie einen Histaminintoleranz Test machen lassen um herauszufinden, ob auch Sie unter einer Histaminintoleranz leiden? Man nimmt an, dass zwischen 1-3 % der Europäer an dieser Nahrungsmittelunverträglichkeit leiden, doch die Dunkelziffer dürfte weit höher sein. Wie können mögliche Betroffene nun aber feststellen, ob sie an einer Histaminose leiden? Die Histaminintoleranz Symptome sind  schließlich recht unspezifisch und können auch auf viele andere Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien oder Erkrankungen hindeuten. Besser lässt sich eine Histaminintoleranz also mit Diagnoseverfahren wie einen Histaminintoleranz Test erkennen. Wie dieser verläuft und welche Möglichkeiten es bei der Histaminintoleranz Diagnose gibt, erfahren Sie in diesem Beitrag.

 

1: Eliminationsdiät als eines der sichersten Wege zur Diagnose

Einer der sichersten und einfachsten Wege für einen Histaminintoleranz Test ist eine sogenannte Eliminationsdiät unter Absprache mit einem Arzt. Hierbei verzichten Sie für einen Zeitraum von beispielsweise zwei Wochen auf alle histaminreichen Nahrungsmitteln. Wichtig ist auch, dass Sie auf biogene Amine achten und keine Medikamente einnehmen, die das Enzym Diaminoxidase einschränken.

Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel ein bis zwei Wochen lang eine Kartoffel-Reis-Diät durchzuführen. Diese dient zur Diagnose von Nahrungsmittelallergien oder aber Nahrungsmittelunverträglichkeiten, vor allem der Histaminintoleranz. In diesem Zeitraum sind nur Kartoffeln, Reis und  Wasser erlaubt, auch von Gewürzen sollten Sie sich möglichst fernhalten. Wenn Ihre Beschwerden nach diesem Zeitraum stark nachlassen oder verschwinden, deutet das auf eine Histaminintoleranz hin.

2: Provokationstest-Histaminintoleranz Test mit Folgen

Wenn ihre Symptome bei der Eliminationsdiät nachgelassen haben oder verschwunden sind, können Sie im Rahmen eines Provokationstests wieder histaminreiche Lebensmittel verzehren und schauen ob die Symptome zurückkehren. Wichtig ist es, dass man während dieser Zeit alle Lebensmittel sorgfältig in einem Ernährungs- und Symptomtagebuch protokolliert,
damit Sie und ihr Arzt im Nachhinein erkennen können, ob die Symptome durch die Histaminintoleranz bedingt sind.

Besonders wichtig ist, dass Sie diesen Histaminintoleranz Test nur unter ärztlicher Aufsicht durchführen. Ansonsten könnte es im schlimmsten Fall bei besonders empfindlichen Patienten mit Histaminintoleranz zu einem anaphylaktischen Schock und in weiterer Folge zum Tot kommen.

3: Testmöglichkeiten für zuhause

Für zuhause gibt es sowohl die Möglichkeit über eine Blutuntersuchung den Diaminoxidasewert (nähere Informationen siehe unten, Abschnitt Blutuntersuchung) als auch über einen Stuhltest mithilfe von Histaminspuren auf eine Histaminintoleranz hinzuweisen.

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4: Der Histaminintoleranz Test mittels Ernährungstagebuch

Eine empfehlenswerte Möglichkeit zur Histaminintoleranz Diagnose ist auch ein Ernährungs- beziehungsweise Symptomtagebuch. In der Zeit in der du das Tagebuch schreibst, solltest du dich wie zuvor ernähren und nicht etwa auf spezielle Lebensmittel verzichten. In dein Ernährungstagebuch schreibst du auf wann und was du getrunken oder gegessen hast und wann du welche Symptome spürst. Wichtig ist auch, dass du Medikamente vermerkst.

Ein Ernährungs- und Symptomtagebuch kann deinen Arzt helfen, zu entscheiden ob bei dir ein weiterer Histaminintoleranz Test sinnvoll wäre oder ob eine Histaminintoleranz eher auszuschließen ist.

5: Histaminintoleranz Diagnose durch einer Blutuntersuchung

Auch im Blut von Histaminintoleranz Patienten kann man Werte feststellen, die auf eine Histaminintoleranz hinweisen können. Bei mir persönlich wurde ein solcher Test für Dao (Diaminoxidase)  und Histamin gemacht. So können bei einem Histaminintoleranz Test eine niedrige Aktivität der Diaminoxidase oder aber ein hoher Histaminspiegel auf eine Histaminose hindeuten. Wichtig ist, dass der Arzt diese Werte auch in Verhältnis zueinander beachtet.

Des Weiteren sollten nach Möglichkeit bei einem Histaminintoleranz Test in Form einer  Blutuntersuchung vom Arzt auch häufig vorkommende Probleme mit Mikronährstoffen bei Histaminintoleranz untersucht werden. Hierzu zählen zum Beispiel Kupfer, Zink und Vitamin B6. Aber auch Cortisol, besser bekannt als Stresshormon, kann getestet werden, da Stress als Histaminliberator gilt. Manche Ärzte raten aber von diesem Histaminintoleranz Test ab.

6-Haut-Test

Der Prick Test ist bekannt dafür, dass man mit ihm Allergien erkennen kann, aber auch auf eine Histaminintoleranz kann er Hinweise geben. Bei ihm wird mithilfe einer Lanzette ein verdünntes Allergen in die Haut gebracht. Der Juckreiz sollte bei einem Prick Test für Histaminintoleranz eigentlich ziemlich schnell nachlassen, wenn nicht, kann das ein Hinweis auf eine Histaminose sein.

7-Welchen Histaminintoleranz Test solle ich wählen?

Ich hoffe ich konnte Ihnen jetzt einige Wege zur Histaminintoleranz Diagnose aufzeigen. Jetzt stellt sich natürlich noch abschließend die Frage: Welcher Test ist am besten geeignet? Grundsätzlich gelten Eliminationsdiät gemeinsam mit dem Provokationstest meiner Meinung nach als eine der besten Möglichkeiten für einen Histaminintoleranz Test, da man so relativ sicher eine Histaminose feststellen kann. Wenn Sie bei sich eine Histaminintoleranz vermuten, empfehle ich Ihnen so bald wie möglich einen Arzt aufzusuchen. In der Zwischenzeit haben Sie dann auch die Möglichkeit ein Ernährungstagebuch zu führen, welches Sie dann den Arzt bzw. Ernährungsberater bringen können. Dieses kann nämlich bereits erste Hinweise in Richtung einer Histaminintoleranz geben

Wenn mithilfe von einem Histaminintoleranz Test nicht eindeutig auf eine Histaminintoleranz hingewiesen werden kann, ist es außerdem empfehlenswert andere Ursachen wie andere Nahrungsmittelunverträglichkeiten erstmal auszuschließen bevor weitere Tests gemacht werden.

Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite dienen zu reinen Informationszwecken und dürfen nicht dazu verwendet werden eigenständige Diagnosen zu erstellen! Für einen Histaminintoleranz Test wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

Mit welcher Art von Histaminintoleranz Test haben Sie bereits Erfahrung. Verraten Sie es uns doch in den Kommentaren!

 

 

 

 

 

 

 

Was sind Histaminintoleranz Symptome?

In diesem Beitrag erfahren Sie bekannte Histaminintoleranz Symptome und Folgeerkrankungen.

Wann treten Histaminintoleranz Symptome auf?

Für gewöhnlich treten Histaminintoleranz Symptome dann auf, wenn der Körper von zu viel Histamin überströmt wird. Da es nicht ausreichend abgebaut werden konnte, kommt es an den unterschiedlichsten Stellen des Körpers zu Beschwerden. Dieses Histamin muss aber nicht zwingend aus der Nahrung stammen. Auch aufgrund einer Ausschüttung von Histamin in unserem Körper durch die Mastzellen, kann es zu den typischen Beschwerden kommen. Gefährlich wird es besonders dann, wenn gleichzeitig unser körpereigener Abbaumechanismus für histaminreiche Lebensmittel durch Stoffe wie beispielsweise Alkohol oder auch gewissen Medikamenten blockiert wird und somit über die Nahrung aufgenommenes Histamin nur sehr schwer abgebaut werden kann.

Leiden Sie unter Beschwerden und wollen Sie herausfinden ob diese mit einer Histaminintoleranz zusammenhängen können?  Auch wenn die typischen Histaminintoleranz Symptome ähnlich zu ihren Beschwerden erscheinen mögen, ist es wichtig zu beachten, dass die Symptome der Histaminintoleranz auch relativ unspezifisch sind und es somit vielerlei Ursachen dafür geben kann. Eine Diagnose kann somit nur ein Arzt geben. Besonders ähnlich sind die Histaminintoleranz Symptome denen einer Allergie, bei der ja grundsätzlich auch Botenstoffe wie Histamin ausgeschüttet werden.

Häufig treten die Beschwerden relativ schnell, also etwa zwischen wenigen Minuten bis mehreren Stunden auf. Die Histaminintoleranz Symptome nehmen oft auch sehr unterschiedliche Ausmaße an. Wo manche Menschen mit einer Histaminose vielleicht nur unter sehr schwachen Symptomen leiden so kann es im Ernstfall auch zu einen sehr gefährlichen anaphylaktischen Schock kommen.

migräne

Typischerweise treten bei der Histaminintoleranz Symptome wie Migräne auf

Welche Histaminintoleranz Symptome treten auf…

Besonders bekannt sind Menschen mit einer Histaminintoleranz für Ihre Neigung zu Kopfschmerzen und Migräne. Welche Histaminintoleranz Symptome treten aber sonst noch häufig auf?

Im Verdauungstrakt?

Eine Histaminintoleranz führt nicht zwingend zu Symptome des Verdauungstrakts, dennoch können die Beschwerden viele Bereichen wie auch die Verdauung betreffen. Beispiele für Histaminintoleranz Symptome im Bereich der Verdauung sind: Übelkeit, saures Aufstoßen, Bauchschmerzen, Erbrechen, Diarrhoe und Blähungen.

An Nase, Augen, Lunge?

Eine Histaminose führt oftmals auch zu Symptomen der Atemwege und Schleimhäute wie beispielsweise Asthama, verstopfte Nase, fließender Schnupfen aber auch zu tränenden Augen wie man es von einer Pollenallergie kennt.

im Herz-Kreislaufsystem?

Besonders häufig wird im Zusammenhang mit einer Histaminose auch über Symptome, welche das Herz-Kreislaufsystem betreffen, berichtet. Einer der Gründe dafür mag wohl auch die gefäßerweiternde Eigenschaft des Botenstoffs Histamin sein. Diese kann für Symptome wie Hitzegefühl oder Gesichtsrötungen verantwortlich gemacht werden. Zudem sind auch Herzrythmusstörungen, Schwindel und ein Blutdruckabfall typische Histaminintoleranz Symptome.

auf der Haut?

Auf der Haut von Patienten der Histaminintoleranz können Ausschläge und Hautrötungen sowie Juckreiz auftreten. Oftmals kommt es bei starker Sonne auch schneller als bei gesunden Menschen zu Rötungen und auch Hautunreinheiten sind keine Seltenheit.

in Verbindung mit der Psyche?

Ebenfalls wird häufig über die unterschiedlichsten Symptome im Zusammenhang mit der Psyche berichtet. Grundsätzlich können psychische Belastungen wie Stress dazu führen, dass körpereigenes Histamin aus den Mastzellen ausgeschüttet wird. Andersrum wird aber auch häufig davon berichtet, Histamin würde Symptome wie Stimmungsschwankungen, Unruhe, Schlafprobleme, grundlose depressive Stimmung oder ähnliches begünstigen.

Weitere Sypmtome der Histaminintoleranz

Als weitere Beschwerden und Folgeerkrankungen der Histaminintoleranz können beispielsweise auch Menstruationsbeschwerden, Mikronährstoffmangel (bei einseitiger Ernährung) oder Reisekrankheit genannt werden.

 

Quelle u.a.:

Nahrungsmittelunverträglichkeiten: Dr. Axel Vogelreuter 1. Auflage, 2015, S. Hirzel Verlag Stuttgart

Was sind Histaminliberatoren?

Auch wenn Sie über Ihre Nahrung so wenig wie möglich Histamin zu sich nehmen, könnten bei Ihnen Histaminintoleranz Symptome auftreten. Warum? Der Schlüssel liegt in Histaminliberatoren.

Histaminliberatoren-Was ist das?

Histaminliberatoren sind Stoffe, die in unserem Körper (in Zellen wie beispielsweise Mastzellen) eine übermäßige Freisetzung von Histamin verursachen. Diese Stoffe können beispielsweise in Lebensmittel vorkommen, auch dann, wenn das Lebensmittel sonst kein Histamin enthalten würde.  Weitere Histaminliberatoren können Medikamente, Zusatzstoffe (z.B. Geschmacksverstärker, Konservierungsmittel, Farbstoffe) oder sogar Emotionen bzw. Stress und Hitze sein.

Histaminausschüttung durch Stress, Emotionen, Gifte & Co

Egal ob Stress in der Arbeit, in der Familie oder sogar übermäßiger Sport, Stress kann wie ein Histaminliberator in unserem Körper Histamin freisetzen und damit bei Histaminintoleranz-Patienten Symptome verursachen.

brennessel

Brennesselstiche können Histamin ausschütten

Ein weiterer Auslöser für eine Histaminausschüttung können starke Hitze und Kälte sowie UV-Strahlung, Verbrennungen und Sonnenbrand sein.

Außerdem können auch gewisse Emotionen wie starke Angst, Schmerzen oder schlagartige Geschehnisse Histamin in unserem Körper freisetzen.

Das verschiedenste Gifte nicht gesund sind, wissen wir alle, aber sie führen in vielen Fällen auch zu einer Ausschüttung von Histamin. Egal ob ein Insektenstich, bakterielle Gifte, ein Quallenbiss oder das Streifen an der Brennessel, all diese Beispiele sind als Histaminliberator bekannt.

Medikamente als Histaminliberatoren

Viele Menschen nehmen bei Histaminintoleranz Medikamente, in der Hoffnung, die Symptome würden nachlassen. Einige davon gelten auch als Histaminliberatoren. Ist das der Fall, so könnte es sein, dass die Symptome bei einem Histaminintoleranz Patient noch schlimmer werden. Im Allgemeinen sollte man bei einer Histaminintoleranz bei entzündungshemmenden und schmerzhemmenden Medikamenten aufpassen.  Wenn Sie also unter einer Histaminintoleranz leiden, sollten Sie auf alle Fälle Ihren Hausarzt Bescheid geben und unter Absprache mit ihm auch als unverträglich bekannte Medikamente wie Parkemed ®, Voltaren® oder zum Beispiel Aspirin® durch verträglichere Alternativen ersetzen.

Auch Röntgenkontrastmittel verursachen bei einer Histaminintoleranz oftmals Beschwerden. Wenn Sie wissen, dass bei einer Untersuchung Röntgenkontrastmittel gebraucht werden, geben Sie Ihren Arzt darüber Bescheid, dass Sie an einer Histaminintoleranz leiden. In diesem Fall können gewisse Antihistaminika helfen, die Symptome durch Röntgenkontrastmittel bei Histaminintoleranz zu vermeiden bzw. zu reduzieren.

Histaminliberatoren Liste mit Lebensmittel

Hier sehen Sie eine übersichtliche Histaminliberatoren Liste mit den bekanntesten Lebensmittel, welche in unserem Körper Histamin ausschütten können:

  • Cashewnüsse, Walnüsse, Haselnüsse, Sonnenblumenkerne
  • Buchweizen
  • Eiklar
  • Innereien
  • Meeresfrüchte
  • Hefe
  • Chilli, Senf
  • Lakritze
  • Kakao, Schokolade
  • Tomaten, Champignons
  • Banane, Ananas, Mango, Zitrusfrüchte, Kiwi, Avocado, Wassermelone Birne, Erdbeeren, Himbeere,
  • Zusatzstoffe wie Benzoate, Glutamat, Chinin, Sulfite, Tartrazin…
  • alkoholische Getränke wie Wein, Bier, Likör, Tequila, Champagner, Cognac, Whisky, etc.

Weitere Informationen zu histaminfreie und histaminarme Lebensmittel finden Sie übrigens hier. Die Histaminliberatoren Liste soll eine Information für alle Histaminintoleranz Patienten darstellen, trotzdem ist die Verträglichkeit von histaminreichen Lebensmitteln und Liberatoren von Person zu Person sehr unterschiedlich. Histaminliberatoren aus Lebensmittel sollten am Besten nur dann gemieden werden, wenn Sie sich sicher sind, dass Sie sie nicht vertragen. Einige Betroffenen der Histaminintoleranz passen auch bei Gluten und bei den als Antinährstoff bekannten Lektinen auf.

Was ist Ihre Erfahrung mit Histaminliberatoren? Teilen Sie sie gerne mit uns in den Kommentaren!

Was sind die Ursachen der Histaminintoleranz?

Die Histaminintoleranz Ursache liegt nach heutigen Kenntnissen an einem Mangel an histaminabbauenden Enzymen oder an einen Überschuss von Histamin.

Abbau von Histamin

In unseren Dünndarm befindet sich das histaminabbauende Enzym Diaminoxidase (kurz Dao), welches dafür sorgt, dass Histamin zum Großteil abgebaut wird. Sollte dennoch Histamin in unser Blut gelangen, wenn es zum Beispiel von Bakterien unseres Körpers produziert wird, wird es in der Leber von einem weiteren Enzym, der N-Methyl-Transferase abgebaut.

Denkbar ist es, dass die Diaminoxidase bei Menschen mit Histaminintoleranz nur unzureichend oder in einer nicht aktiven Form vorhanden ist. Das würde dann auch die Abbaufunktion des zweiten Enzyms, der N-Methyl-Transferase beschränken.

Histaminintoleranz Ursache-Was schränkt Dao ein?

Die Ursachen des Diaminoxidasemangels dürften nur sehr selten angeboren sein. Diaminoxidase braucht für eine gute Enzymfuntkion auch Vitamin B6 und Vitamin C. Womöglich kann ein Mangel dieser Vitamine die Funktion dieses histaminabbauenden Enzyms einschränken.

brokkoli vitamin c histaminarm

Vitamin C, wie es in den histaminarmen Brokkoli enthalten ist, spielt vermutlich für unsere Diaminoxidase eine große Rolle. Ein Diaminoxidasemangel gilt als Histaminintoleranz Ursache.

Desweiteren kann ein Entzündung der Darmschleimhaut ein Defizit der Diaminoxidase für kurze Zeit zur Folge haben. Auch speziell durch Allergien wird in unserem Körper Histamin freigesetzt, welches dann zu den spezifischen allergischen Symptomen führt. Gemeinsam mit einer histaminreichen Ernährung kann dies zum Beispiel die Abbaufähigkeit der Diaminoxidase überschreiten.

Zudem können diaminoxidasehemmende Substanzen wie etwa Alkohol, viele Medikamente sowie gewisse Nahrungsmittel mitverantwortlich für eine verminderte Aktivität der Diaminoxidase gemacht werden.

Stress als Ursache für Histaminintoleranz

Wir alle wissen, dass Stress über längere Zeiträume gesundheitsschädlich ist und unterschiedlichste Erkrankungen zufolge haben kann. Typische mögliche Beispiele hierfür wären zum Beispiel: Herz- und Kreislauferkrankungen, Verdauungsbeschwerden, Migräne und Schlafstörungen. Trotzdem sind ein großer Teil der Europäer im Beruf und auch privat oft starken Stress ausgesetzt. Welchen Einfluss hat aber Stress auf unseren Histaminspiegel?

Histamin gilt als eine Art Stresshormon, soll heißen, dass Histamin speziell dann von den Mastzellen ausgeschüttet wird, wenn man unter Stress steht. Damit ist aber nicht nur zwingend psychischer Stress gemeint. Ebenso  körperliche Arbeit, Training, starke Hitze oder auch Schmerzen führen zu einer Histaminausschüttung, die unsere histaminabbauenden Enzyme denkbar überfordern könnte.

 

Quellen: u.a. Histamin-Intoleranz Histamin und Seekrankheit von Reinhart Jarisch S. 5 f.