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Obst bei Histaminintoleranz: Welche Sorten sind verträglich?

Obst ist gesund: Über diese Aussage sind sich die meisten Diätologen einig. Bei einer Histaminintoleranz sind aber nicht alle Obstsorten empfehlenswert. In diesem Beitrag erfahren Sie histaminfreies Obst, dass Sie trotz Histaminunverträglichkeit problemlos essen können!

Welches Obst ist bei Histaminintoleranz empfehlenswert?

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Welches Obst ist bei einer Histaminunverträglichkeit verträglich?

Generell eignet sich als histaminfreies Obst vor allem heimische Obstsorten. Diese sind einerseits frischer und werden daher besser vertragen. Andererseits tendieren heimische Obstsorten auch generell dazu einen niedrigeren Histamingehalt zu haben.

In der folgenden Liste finden Sie histaminfreies Obst, welches in der Regel bei einer Histaminunverträglichkeit gut vertragen wird. Beachten Sie aber, dass die individuellen Toleranzgrenzen bei jeder Person unterschiedlich sind und die Verträglichkeit auch von der Frische und Lagerung des Produkts abhängig sein kann.

Histaminfreies Obst:

  • Apfel
  • Avocado (kleine Mengen)
  • Birne (moderate Mengen)
  • Blaubeeren (Heidelbeeren)
  • Brombeeren
  • Feige (kleine Mengen)
  • Granatapfel
  • Himbeeren (sehr kleine Mengen sind in der Regel verträglich!)
  • Johannisbeeren rot, schwarz, weiß
  • Kaki
  • Kaktusfeige
  • Kirschen
  • Kokosnuss (frisch)
  • Litschi
  • Maracuja (kleine Mengen)
  • Marille
  • Melone
  • Nektarine
  • Pfirsich
  • Pflaume (moderate Mengen)
  • Preiselbeeren
  • Rhababer
  • Stachelbeere
  • Weintrauben (moderate Mengen)

-> Weitere histaminarme Lebensmittel

Histaminreiches Obst: Davon sollten Sie besser die Finger lassen!

Zitrusfrüchte gelten als Histaminliberatoren, schütten also körpereigenes Histamin aus und sollten bei einer Histaminintoleranz vermiden werden. Aber auch andere exotische Früchte wie etwa die Banane, Avocado, Papaya, Ananas Mango und auch die Wassermelone sind bekannte HIstaminliberatoren. Hier noch eine Liste mit histaminreiche Obstsorten, die bei Histaminintoleranz nur schlecht vertragen werden:

Histaminreiches Obst:

  • Ananas
  • Banane
  • Erdbeere
  • Grapefruit
  • Guave
  • Hagebutte
  • Kiwi
  • Mango
  • Papaya
  • Wassermelone (Histaminliberator)
  • Zitrusfrüchte wie Orange, Limette, Zitrone (ink. Orangensaft, Zitronensaft & Co!)

Natürlich sollten Sie neben dem histaminreichen Obst selbst auch Säfte wie Multivitaminsaft, Smoothies, Konfitüren und Marmeladen vermeiden in denen diese Obstsorten enthalten sind.

Das beste histaminfreie Obst bei Histaminintoleranz

Hier haben wir noch die besten Obstsorten für die Histaminintoleranz zusammengestellt. Diese Obstsorten enthalten natürliche Antihistaminika, können also gleich dabei unterstützen Histamin im Körper zu reduzieren.

  • Äpfel enthalten nicht nur verschiedenste B-Vitamine, Provitamin A und zahlreiche Mineralstoffe. Dank seines hohen Gehalt an natürlichen Antihistaminika wie Vitamin C und Quercetin ist er eine ideale Obstsorte bei Histaminintoleranz.
  • Schwarze Johannisbeeren sind eines der Lebensmittel mit dem höchsten Gehalt an Quercetin und Vitamin C. Außerdem ist das Obst auch reich an Kalium, Calcium, Magnesium und Antioxidantien. Leider ist es nur schwer erhältlich.
  • Heidelbeeren sind wohl eines der Top 3 Quellen für Antioxidantien. Außerdem sind Sie reich an Quercetin, Vitamin C, Vitamin E und Vitamin K1.
  • Rote Trauben enthalten ebenfalls Quercetin, dafür aber nur wenig Vitamin C. Trauben sind sehr wasserreich. Wasser ist ein natürliches Antihistaminikum.
  • Brombeeren sind reich an Vitamin C, Quercetin und enthalten auch nennenswerte Mengen Magnesium.
  • Preiselbeere ist eine vergleichsweise zuckerarmes histaminfreies Obst. Preiselbeeren liefern ebenfalls Quercetin und Vitamin C, aber auch Vitamin E und Kupfer. Kupfer ist eine Bestandteil der Diaminoxidase und daher bei Histaminintoleranz ebenfalls sehr wichtig.

Hier erfährt Ihr übrigens mehr über Antihistaminika!

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Vorsicht: Trockenobst bei Histaminintoleranz!

Vorsichtig sollten Sie auch bei Trockenobst, Trockenfrüchte und Dörrobst sein. Denn bei der Lagerung kann Histamin entstehen, weshalb man getrocknetes Obst wie Dörrpflaumen, Rosinen, Datteln, Feigen genauso wie getrocknete Aprikosen bei einer Histaminintoleranz besser meiden sollte.

Die Lagerung ist aber weniger „gefährlich“ bei der Histaminintoleranz als die Schwefelung. Viele Trockenfrüchte sind geschwefelt! Wer Trockenfrüchte bei Histaminunverträglichkeit probieren möchte, sollte also stets ungeschwefelte Produkte bevorzugen.

Was ist Ihre Erfahrung mit Obst bei Histaminintoleranz? Welche Sorten vertragen Sie am besten? Schreiben Sie es doch gerne in die Kommentare!

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4 Kommentare

  1. Guten Tag. Ich nehme seit einiger Zeit morgens 3 getrockene Feigen, die aber abends in ein Glas Wasser gestellt habe. Sie sind morgens dann ganz weich. Seit der Zeit habe ich keine Verstopfung mehr. Jetzt hat der Hautarzt festgestellt, dass ich wohl an einer leichten Histaminallergie leide.
    Was soll ich machen? Die Feigen weglassen? Die haben bei mir wirklich gegen Verstopfung geholfen. Soll ich vorher eine Tablette gegen Histamin lesen.
    Wäre für einen Rat dankbar
    Mit freundlichen Grüßen

    1. Hallo Bolnius,
      bei mir wirken drei eingeweichte Trockenpflaumen auch Wunder und ich werde trotz Histaminintoleranz nicht aufhören sie einzunehmen.
      Die Sache mit Histamin ist, dass man nicht histaminfrei leben kann, da es in sehr sehr Vielem enthalten ist. Wir können die Zufuhr von Histamin lediglich reduzieren. Und das ist auch genug, da wir meistens ein wenig Histamin schon vertragen können. Also wenn du keine schwere Intoleranz hast und anderweitig auf deine Ernährung achtest, könnte es sogar ganz gut mit den Pflaumen funktionieren 🙂

    2. Hallo,
      Heilerde mit Flohsamenschalen.
      Heilerde bindet Histamin und andere Stoffe. In Kombination mit Flohsamenschalen keine Verstopfung mehr=Darmsanierung.👍🏻

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