Histaminfreies Müsli leicht gemacht! Tipps & Tricks

Sie wollen trotz Histaminintoleranz nicht auf ein Müsli verzichten? Kein Problem! In diesem Beitrag erfahren Sie nämlich mit welchen Zutaten Sie sich ein leckeres histaminfreies Frühstück zubereiten können. Hierbei stellt sich natürlich die Frage, welche Zutaten bei Histaminintoleranz verträglich sind.

#1-Pops

Es gibt unterschiedlichste Pops, die für ein histaminfreies Müsli geeignet sind wie etwa Hirse Pops, Reis Pops, Teff Pops und Dinkel Pops. Amaranth Pops und Quinoa Pops sollten zwar grundsätzlich verträglich sein, dennoch gibt es viele Personen mit Histaminintoleranz, die davon lieber die Finger lassen. Grundsätzlich sind Pops nichts anderes als gepuffte, also mit Hitze bearbeitete Getreide- oder Pseudogetreidekörner. Wenn wir eine spezielle Art von Maiskörner puffen würden, dann wären es Popcorns (Popmais).

Amaranth selber puffen

Für die Personen mit Histaminintoleranz, die Amaranth gut vertragen: Amaranth lässt sich sehr einfach selber puffen. Hierzu einen leeren Topf sehr heiß werden lassen. Anschließend etwa so viele Amaranthkörner hineingeben bis der Topfboden leicht bedeckt ist. Nun einfach den Herd abdrehen, Deckel draufgeben und warten bis alle Amaranthkörner gepufft sind. Zwischendurch aufpassen, dass keine Körner verbrennen.

#2-histaminfreies Müsli mit Flocken

Für die meisten Müsli sind entweder Flocken oder gepuffte Getreidekörner die Grundlage. Deshalb erfahren Sie noch ein paar Arten von Flocken, welche sich für ein histaminfreies Müsli ideal eignen.

Als Getreideflocken eignen sich am besten die ballaststoffreichen Haferflocken, die eisenreichen Hirseflocken, die Vitamin B-reichen Reisflocken, die mikronährstoffreichen Dinkelflocken oder die klassischen (naturbelassenen) Cornflakes. Zudem können Sie sich,  auch für Amaranthflocken und Quinoaflocken entscheiden, jedoch gibt es bei denen, wie oben bereits beschrieben, unterschiedliche Meinungen zu deren Verträglichkeit.

Empfehlenswert sind speziell Haferflocken, da es sie fast überall günstig zu kaufen und es sie auch in der Vollkornvariante gibt. Natürlich sieht das ganze anders für Personen mit einer Zöliakie aus, bei der Reisflocken, Hirseflocken, Cornflakes oder die Pseudogetreide Amaranth und Quinoa die besten Varianten sind.

Am besten wechseln Sie die Flocken von Zeit zu Zeit um immer ein neues Geschmackserlebnis

zum Frühstück zu haben.

Alternativ könnte man sein histaminfreies Müsli auch mit Kastanienflocken aufpeppen . Diese sollten jedoch erst einmal auf Verträglichkeit getestet werden.

#3-Erdmandeln

Sie wollen nicht auf Nüsse und speziell den nussigen Geschmack im histaminfreien Müsli

müsli

Wieso nicht gleich ein Müsli zum Beispiel mit Dinkelflocken, Cornflakes und Erdmandeln vorbereiten? So brauchen Sie nur noch Obst und Milch hinzufügen und schon ist das Müsli fertig!

verzichten? Kein Problem! Probieren Sie doch einfach Erdmandeln!

Der Name der Tigernuss, auch Erdmandel ist eigentlich verwirrend, denn die Tigernuss hat nichts mit einer Nuss zu tun. In Wahrheit verzehrt man von der Erdmandel-Pflanze nämlich die Knollen. Trotzdem schmeckt die Erdmandel im histaminfreien Müsli ideal süß-nussig und gilt nicht nur bei Fructoseintoleranz, Laktoseintoleranz und Zöliakie als verträglich, denn auch bei Histaminintoleranz werden Sie im Allgemeinen gut vertragen. Außerdem gelten sie dank ihres sehr hohen Gehalts an Ballaststoffen und gesunden Fettsäuren wie Omega 3 als ein idealer „Sattmacher“. Desweiteren ist die Erdmandel unglaublich reich an unterschiedlichen Mineralstoffen und Vitamin E.

Im histaminfreien Frühstück eignen sich Erdmandeln nicht nur als einer von vielen Zutaten, sie können in Form von Erdmandelflocken auch die Grundlage von einem histaminarmen Müsli bilden.

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#4-Ein histaminfreies Müsli ohne Nüsse & Kerne?

Viele Nüsse und Samen sind bei Histaminintoleranz ungeeignet. Trotzdem gibt es ein paar Möglichkeiten für einen nussigen Geschmack im Müsli als Abwechslung zur Erdmandel (siehe oben). Sollten Sie nur unter einer leichten Unverträglichkeit gegen Histamin leiden, kann es beispielsweise sein, dass Sie Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Hasenüsse oder Cashewkerne vertragen. Probieren lohnt sich (natürlich unter Absprache mit einem Arzt oder Ernährungsberater)! Mandeln werden außerdem fast immer vertragen.

#5-Kokoschips ungeschwefelt

Kokoschips sind eine klassische Zutat für das Müsli und das auch zurecht, denn die Kokosnuss liefert uns viele gesunde Fettsäuren. Die Kokosnuss enthält beispielsweise wertvolle mittelkettige Fettsäuren, welche uns gut über einen längeren Zeitraum sättigen und damit sogar beim Abnehmen helfen können. Des Weiteren findet man in der Kokosnuss nicht nur zahlreiche Mineralstoffe und gesunde Ballaststoffe sondern zum Beispiel auch Laurinsäure, welche uns vor Krankheitserreger beschützen kann.

Empfehlenswert für ein histaminfreies Müsli sind vor allem ungeschwefelte Kokosraspeln oder Kokoschips wie beispielsweise dieses Kokosprodukt*.

#6-Histaminfreies Müsli? – aber bitte mit Obst

Obst ist für Personen mit Histaminintoleranz eine sehr gute Möglichkeit an Vitamine zu kommen. Außerdem bringt das Obst als Zutat für ein histaminfreies Müsli auch das gewisse süße Etwas, vor allem deshalb weil Rosinen kaum vertragen werden. Empfehlenswerte Obstsorten für ein histaminarmes Müsli sind beispielsweise Johannisbeeren, Blaubeeren, Heidelbeeren, Preiselbeeren aber auch Aprikosen (Marillen), Äpfel oder Mango. Um Ihr histaminarmes Müsli aber nicht zur Histaminbombe zu machen sollten Sie möglichst auch auf die Frische des verwendeten Obst achten.

#7-Welche Milch passt ins histaminfreie Müsli?

Frische Kuhmilch ist normalerweise die flüssige Basis für ein histaminfreies Müsli, dennoch können Veganer damit wahrscheinlich nicht viel anfangen. Als Pflanzliche histaminarme Alternativen zur Kuhmilch sollten deshalb zum Beispiel Reismilch, Kokosmilch oder auch Hafermilch in Erwägung gezogen werden. Achten Sie jedoch darauf, dass alle Zutaten histaminfrei sind, denn oftmals verstecken sich Zusatzstoffe in fertigen Milchalternativen.

 

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