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5 natürliche Antihistaminika, die ihre Symptome reduzieren können

Sie sind auf der Suche nach ein natürliches Antihistaminikum? Was ist ein Antihistaminikum bzw. was ist Histamin? Wieso sollten Sie sich für natürliche Antihistaminika entscheiden und welche natürliche Antihistaminika gibt es? Diese Fragen werden wir uns in diesem Beitrag genauer anschauen.

Was ist Histamin und was sind natürliche Antihistaminika?

Histamin ist ein Botenstoff, der aus der Aminosäure Histidin entsteht. Einerseits kann dieser Botenstoff in unserem Körper, um genau zu sein in den Mastzellen gebildet werden, andererseits kann er auch über die Nahrung aufgenommen werden. Bedeutungsvoll ist das biogene Amin Histamin zum Beispiel für die Regelung des Appetits sowie auch das Immunsystem. Zu viel des biogenen Amins führt zu den Symptomen einer Histaminintoleranz. Auch bei Allergien wird viel Histamin freigesetzt. Deshalb verwendet man bei der Behandlung einiger Allergien Antihistaminka.

Bei einer Histaminintoleranz kann das Histamin nicht ausreichend abgebaut werden, deshalb gelangt es an den unterschiedlichen Stellen in unserem Körper und verursacht dort Symptome. Damit man die Symptome vermeiden kann, können Antihistaminika verabreicht werden. Diese können jedoch einige Nebenwirkungen (unterschiedlich von Medikament zu Medikament) wie Müdigkeit, Schwindel oder Sehstörungen verursachen. Wenn möglich sollte man deshalb natürliche Antihistaminika (unter Absprache mit einem Arzt) bevorzugen. Im akuten Notfall (z.B. Insektenstich) sind Medikamente dennoch notwendig und sollten dann nicht durch ein natürliches Antihistaminikum ersetzt werden.

#1-Quercetin

Das Flavonoid Quercetin ist eines der besten natürliche Antihistaminika. Es ist außerdem entzündungshemmend und kann in hohen Dosen sogar gegen Virusinfektionen helfen. Um Quercetin bei Histaminintoleranz einzunehmen, gibt es die Möglichkeit über die Ernährung oder aber über Supplemente. Lebensmittel wie Brokkoli, Grünkohl, Heidelbeeren, Apfel und Zwiebel sind reich an Quercetin, dennoch reichen die Dosierungen bei den meisten Menschen nicht aus um effektiv die Histaminintoleranz Symptome zu reduzieren, in dem Fall können Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein. Wenn Sie Quercetin als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen wollen, empfiehlt sich die Kombination mit den ebenfalls als Antihistaminikum wirkenden Vitamin C wie beispielsweise in diesem Nahrungsergänzungsmittel*.

#2-Wasser – ein natürliches Antihistaminikum

Der Botenstoff Histamin dürfte wohl mit den Wasserhaushalt unseres Körpers zusammenhängen. So sagt man, Histamin würde bei zu wenig Wasser ausgeschüttet werden und bei einer ausreichenden Wasserzufuhr gesenkt werden können. Immerhin ist Histamin ja bekanntlich wasserlöslich. Besonders während der Arbeit vergessen viele Menschen ausreichend zu trinken oder haben zu wenig Zeit. In dem Fall sollten Sie immer ein Glas Wasser am Schreibtisch (oder am Arbeitsplatz) haben, sodass sie nicht vergessen zu trinken. Je nach Körpergewicht sind für die meisten Personen eine Mindestzufuhr von 2 bis 3 Liter Wasser empfehlenswert. Auch über wasserreiche Lebensmittel kann bereits ein Teil des täglichen Bedarfs gedeckt werden. Um Wasser wie natürliche Antihistaminika bei Histaminintoleranz zu verwenden, sollten Sie auch im Idealfall darauf achten, dass es sich um ein stilles Wasser, mit einen niedrigen Sulfatanteil, aber dafür einen hohen Magnesiumanteil handelt. Auch die meisten Leitungswasser sind in Ordnung.

 

#3-Top natürliche Antihistaminika: Wie wär’s mit Vitamin C?

Vitamin C ist wohl das bekannteste Vitamin schlechthin. Es steht nicht nur für ein gesundes Immunsystem und Schutz vor gefährlichen Bakterien und Viren, auch für die Eisenaufnahme sowie gesunde Haut und Knochen ist Vitamin C von großer Bedeutung.

Die Einnahme von Vitamin C bei Histaminintoleranz kann zu einer rasanten Senkung des Histaminspiegels im Blut führen. Vitamin C hat eine ähnliche Wirkung wie ein natürliches Antihistaminikum. Histaminarme Lebensmittel, die reichlich Vitamin C enthalten wie Johannisbeeren (vor allem schwarze), Aprikosen, Petersilie, Karfiol (Blumenkohl) und Blaubeeren sollten also auf keinen Speiseplan bei Histaminintoleranz fehlen. Um aber wirkliche Erfolge als ein natürliches Anthistaminikum zu erzielen sollten Sie besser zu höheren Dosierung greifen. Dabei reicht bereits eine Dosis von 0,5 Gramm Vitamin C als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen, um gute Erfolge zu erzielen. Empfehlenswerte Vitamin C-Tabletten sind vor allem Kombinationen von Vitamin C mit Quercetin* wie Sie auch in dem Beitrag zu Vitamin C bei Histaminintoleranz erfahren.

#4-Vitamin B 6 – wichtig für die Diaminoxidase

Vitamin B6 gilt als ein sehr wichtiges Vitamin für unsere Nerven, unser Immunsystem sowie auch den Stoffwechsel. Auch ähnlich wie natürliche Antihistaminika kann Vitamin B6 wirken. Das wasserlösliche Vitamin nimmt nämlich nach neuen Erkenntnissen eine Rolle bei der Bildung der Diaminoxidase, das zum Abbau von Histamin wichtige Enzym ein. Vor allem also bei Störungen der Diaminoxidase sollte idealerweise über eine ergänzende Zufuhr mit Vitamin B6 nachgedacht werden.

Natürliche Antihistaminika wie Vitamin B 6 finden Sie beispielsweise in Lebensmittel wie Fleisch (frisch), Fisch (tiefgekühlt oder fangfrisch), Milch sowie in einigen Obst- und Gemüsesorten. Ansonsten können Sie Vitamin B6 natürlich auch als Nahrungsergänzungsmittel zuführen um den Bedarf zu decken. Bei einer Histaminintoleranz gut verträglich sollte zum Beispiel dieses Supplement mit Vitamin B6 * sein.

#5-Mineralstoffe als natürliche Antihistaminka

Nicht nur gewisse Vitamine wie Vitamin C und B6 können wie ein natürliches Antihistaminikum wirken, auch manche Mineralstoffe gelten als natürliche Antihistaminika. Zink und Calcium sollen beispielsweise die Freisetzung von Histamin hemmen und Kupfer gilt als ein wichtiger Bestandteil der Diaminoxidase, das Enzym in unserem Dünndarm um biogene Amine wie Histamin zu verarbeiten.

Die Einnahme von Zink sollte jedoch nicht gemeinsam mit Kupfer oder Eisen erfolgen. Außerdem sind bei einer Histaminintoleranz Zinktabletten mit zugesetzten Histidin zu meiden.

Calcium sollte am besten gemeinsam mit Magnesium eingenommen werden. Hier kann ich aus meiner persönlichen Erfahrung das Sango Meereskorallen Pulver* empfehlen, da es ein ideales Verhältnis zwischen Calcium und Magnesium bietet

Kupfer ist in höheren Dosen ein gefährliches Spurenelement, geringe Dosen Kupfer sind aber für unseren Körper, zum Beispiel für die Diaminoxidase von großer Bedeutung.

Natürliche Antihistaminika sind gute Möglichkeiten Histaminintoleranz Symptome zu lindern, hier erfahren Sie außerdem auch weitere Möglichkeiten eine Histaminintoleranz heilen zu können oder aber auch die Symptome zu lindern. Gerne können Sie auch ein Kommentar mit Ihrer persönlichen Erfahrung mit konventionelle oder natürliche Antihistaminika hinterlassen!

So funktioniert die Histaminintoleranz Darmsanierung und Darmreinigung

Sie wollen Ihre Histaminintoleranz heilen oder lindern? Dann vergessen Sie nicht die Gesundheit Ihres Darmes! Um eine Histaminintoleranz heilen oder lindern zu können, ist eine Histaminintoleranz Darmsanierung oder Darmreinigung nämlich sehr empfehlenswert. Oftmals tritt eine Unverträglichkeit zum Beispiel auf Histamin nämlich genau dann auf, wenn dieses wichtige Organ leidet. Darmstörungen können bekanntlich die Produktion des Enzyms Diaminoxidase, welches für den Abbau von Histamin verantworlich ist, einschränken und somit den Histaminabbau stören.

Wichtig: Die Informationen dienen zu reinen Informationszwecken. Eine Behandlung einer Histaminintoleranz zum Beispiel mittels einer Histaminintoleranz Darmsanierung oder Untersuchungen sollten trotzdem unter Absprache mit einem Arzt erfolgen!

Was ist der Unterschied zwischen Darmsanierung und Darmreinigung?

Wir wissen bereits, dass bei Histaminintoleranz Darmsanierung und Darmeinigung empfehlenswerte Therapiemaßnahmen sind. Was ist aber konkret der Unterschied zwischen diesen Methoden?

Eine Darmsanierung besteht aus naturheilkundlichen Maßnahmen um eine Krankheit zu lindern, die durch eine gestörte Darmflora entstanden ist. Es werden oftmals individuell angepasste Mittel zum Aufbau der Darmflora verabreicht wie Probiotika, also gesunde Darmbakterien. Auch die Ernährung sollte entsprechend angepasst werden. Zucker, Weißmehl, Alkohol und Koffein sollten durch gesunde Lebensmittel wie Gemüse, Obst, alternative Getreidesorten und Nüsse ersetzt werden. Dabei ist immer zu beachten, dass Sie während einer Histaminintoleranz Darmsanierung histaminarme Lebensmittel wählen. Das Ziel ist das Herstellen einer gesunden Darmflora. Das kann schon 2-4 Monate in Anspruch nehmen.

Bei der Darmreinigung geht es im Wesentlichen nur um die Reinigung des Darmes mithilfe von Einläufen oder beispielsweise Vullkanerde. Die Darmreinigung kommt im Gegensatz zur Darmsanierung aus der Schulmedizin. Nach einer Histaminintoleranz Darmeinigung sollte immer ein Aufbau des Darmes, also eine Histaminintoleranz Darmsanierung folgen. Eine Darmreinigung ist also der Erste Schritt für einen Histaminintoleranz Darmaufbau und dauert in etwa 3 Wochen. Danach folgt wie bereits erwähnt die Darmsanierung.

Was führt zu einer gestörten Darmflora?

Aufgrund von unserer heutigen Ernährung mit teilweise einer hohen Menge an ungesunden Fettsäuren, versteckte Zucker, Weißmehl und Schadstoffe (z.B. Zusatzstofffe, Schwermetalle, Pestizide) sowie die Einnahme von manchen Medikamenten wie Antibiotika wird unser Darm geschadet.

Besonders Antibiotika gelten als einer der häufigsten Ursachen für eine gestörte Darmflora z.B. bei Histaminintoleranz. Einige Betroffene berichten sogar, dass nach einer Antibiotikatherapie eine Nahrungsmittelunverträglichkeit auftrat, vermutlich aufgrund der geschädigten Darmflora. Bei einer Antibiotikatherapie werden nämlich fast alle Bakterien egal ob gut oder schlecht getötet. Wenn nun nach der Therapie sich neue Bakterien in unserem Darm ansiedeln so kann sich das Gleichgewicht von guten und schlechten Bakterien ändern. Deshalb ist nach einer Antibiotikatherapie (nicht nur) bei Histaminintoleranz eine Histaminintoleranz Darmsanierung empfehlenswert. 

Auch viel Stress und mangelnde Bewegung sowie auch weitere Nahrungsmittelunverträglichkeiten können unsere Darmgesundheit beeinträchtigen. Außerdem sollten Abführmittel nicht übermäßig verwendet werden. Die Gesundheit Ihres Darms ist hauptsächlich von Ihrer Lebensweise abhängig und kann viele Körperregionen wie das Gehirn, Stoffwechsel und Immunsystem beeinflussen. 

Bei Histaminintoleranz Darmreinigung? – So geht’s?

Als Histaminintoleranz-Patient kann man nicht einfach jede Darmreinigung wählen. Klassische Möglichkeiten wie etwa eine Reinigung mit Vulkanerde (Zeolith oder Bentonit) bzw. mit Flohsamenschalen oder auch Einläufen sind aber empfehlenswert.

Zeolith und Bentonit

Die Vulkanerden Zeolith und Bentonit sind dafür bekannt Schadstoffe wie Säuren, Schwermetalle und bakterielle Toxine an sich zu binden und mit den Stuhl auszuleiten. Außerdem soll Zeolith die Freisetzung von Histamin von bestimmten Bakterienstämmen verhindern. Wenn Sie Zeolith kaufen, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass es für den menschlichen Verzehr geeignet ist. Eingenommen werden kann es angenehm als Tablette (z.B. Froximun® Toxaprevent®)oder auch als Pulver, wobei das Pulver geschmacklich gesehen nicht gerade empfehlenswert ist.

Flohsamenschalen

Flohsamenheißen so, weil sie vom Aussehen her Flöhen ähneln. Sie haben die besondere Eigenschaft, dass Sie bei Durchfall, aber auch bei Verstopfung helfen können. Aufgrund der speziellen Ballaststoffe in Flohsamen können sie eine Menge Wasser aufnehmen, die über 40 mal der Menge an Flohsamen liegen kann. Es entsteht eine Maße, die an Gelatine erinnert. Daher Flohsamenschalen eine so reichliche Menge an Wasser aufnehmen können, sollte bei einer Histaminintoleranz Darmreinigung mittels Flohsamenschalen unbedingt daran gedacht werden, ausreichend zu trinken. Des Weiteren sind Flohsamen bzw. deren Schalen dafür bekannt, darmfreundliche Bakterien zu fördern.

Flohsamenschalen dürfen über einen längeren Zeitraum täglich genutzt werden. Die Einnahme erfolgt gemeinsam mit Wasser. 5 Gramm Flohsamenschalen sollten Sie demnach in etwa einen halben Liter einrühren und ausreichend quellen lassen. Während der Darmreinigung können Sie etwa 15 Gramm Flohsamenschalen täglich verwenden, pro Mahlzeit sollten Sie aber besser nicht mehr als 5 Gramm anwenden, damit die Flohsamen ausreichend aufquellen können. Wenn Sie bei der Einnahme von Flohsamen zu wenig trinken, kann es zu Nebenwirkungen kommen!

Einläufe- eine gute Möglichkeit für eine Darmreinigung bei Histaminintoleranz

Ein weiterer bekannter Weg zur Histaminintoleranz Darmreinigung sind Einläufe. Ein Einlauf kann nicht nur bei chronischen Leiden helfen, auch bei kurzfristigen Problemen wie beispielsweise Blähungen oder Erkältungen werden Einläufe empfohlen. Bei einem Einlauf werden Stuhlreste aus dem Darm gespült und z.T. schädliche Bakterien sowie deren Toxine oder andere schädliche Stoffe aus dem Darm entfernt. Das kann sich positiv auf unsere allgemeine Gesundheit wie auch den Darm auswirken.

Um einen Einlauf zu machen, können Sie zwischen verschiedensten Wegen wählen. Einerseits können Sie die Histaminintoleranz Darmreinigung mit Mini Klistierbirnen, die bis zu einem halben Liter Inhalt haben, machen, andererseits können Sie auch einen Einlaufbecher mit Schlauch verwenden, welche teilweise bis zu über einen Liter Inhalt haben. Als Flüssigkeit können Sie in Ihrem Einlauf Wasser oder beispielsweise Kräutertee verwenden. Es gibt viele Möglichkeiten wobei ich persönlich Kaffeeinläufe als weniger empfehlenswert bei Histaminintoleranz erachte.

Die Histaminintoleranz Darmsanierung – So regenerieren Sie Ihren Darm!

Wenn Sie die Histaminintoleranz Darmreinigung erfolgreich bestanden haben, so können Sie  mit der Darmsanierung starten. Ist der Darm erstmal ordentlich gereinigt, so können sich nun nämlich gut gesunde Bakterien ansiedeln.

Empfehlenswert ist vor einer Histaminintoleranz Darmsanierung erstmals eine Untersuchung der Darmflora zu machen. Bei einer Stuhluntersuchung können zum Beispiel kontrolliert werden, welche Bakterien sich in welchen Mengenverhältnissen in Ihrem Darm befinden, ob sich in ihm schädliche Darmpilze wie etwa Candida albicans befinden undob der pH-Wert in Ordnung ist und einiges mehr.

Nach einem Darmflora Test wissen Sie also, welche Bakterienstämme bei Ihnen in zu geringen Mengen vorhanden sind und welche, in zu hohen. Nun können Sie also auch damit anfangen, Probiotika und Präbiotika zu sich zu nehmen.

Bei Histaminintoleranz Probiotika? – Welche sind sinnvoll?

Im Rahmen einer Histaminintoleranz Darmsanierung ist es sinnvoll unseren Körper wichtige Probiotikastämme, also gesunde Bakterien, zuzuführen. Dank der Darmreinigung sollten für Sie nun nämlich die Bedingungen im Darm passen. Natürlich sollten sie auch darauf achten, dass die Ernährung auch nach der Darmreinigung aus ausreichend Obst & Gemüse (Ballaststoffe), gesunde Fettsäuren (einfach ungesättigte Fettsäuren, mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie Omega 3, gesunde gesättigte Fettsäuren wie aus Kokosnuss), ausreichend Eiweiß, sowie aus vollwertigen Kohlenhydraten (Vollkorn, Kartoffel, Obst, Hülsenfrüchte) besteht.

Bei Histaminintoleranz sind nicht alle Bakterienstämme geeignet, manche probiotische Bakterien können nämlich sogar die Histaminproduktion positiv beeinflussen (z.B. Lactobacillus casei, Escherischia coli). Erfahrungsgemäß sind in den meisten der bekannten Probiotika irgendeine Art von einem histaminbildenden Bakterienstamm enthalten. Von manchen Bakerienstämmen sagt man hingegen, dass sie histaminsenkend wirken (z.B. Bifidobacterium longum).

Histaminintoleranz Probitika haben zahlreiche Vorteile. Sie können zum Beispiel unseren Darm vor schlechten Bakterien schützen, indem sie diese vertreiben, die Darmbarriere (und damit das Leaky Gut Syndrom) verbessern und unsere Abwehr stärken. Außerdem gehören Sie zu einer Histaminintoleranz Darmsanierung und sind deshalb sinnvoll um eine Histamintoleranz zu heilen.

Am besten sollte man ein Probiotikum wählen, welches eine hohe Breite an verschiedenen Bakterienstämmen hat. Fermentierte Lebensmittel enthalten zwar eine hohe Menge an probiotischen Stämmen, sind jedoch großteils sehr schlecht verträglich. Auch probiotische Joghurts sind nicht immer gut geeignet, da hier zum Beispiel häufig der Bakterienstamm Lactobacillus Casei angewendet wird.

Bei der Suche nach einem Probiotikum, welches für eine Histaminintoleranz Darmsanierung gut geeigent ist, kann es sein, dass man stundenlang kein passendes findet. Ein optimales Probiotikum, welches ich bei meiner Recherche gefunden habe, ist Histamed. ein Probiotikum in Pulverform, welches nicht nur bei einer Histaminintoleranz Darmsanierung optimal ist, es ist auch laktosefrei, fructosefrei sowie ohne Gluten.

Präbiotika

Probiotikaeinnahmen wären wahrscheinlich lange nicht so erfolgreich, wenn nicht gleichzeitig Präbiotika eingenommen werden würden. Präbiotika gelten nämlich als die Nahrung für Bakterien und sollten im Rahmen einer Histaminintoleranz Darmsanierung ebenfalls nicht vergessen werden. Präbiotika bekommen sie auf natürliche Weise zum Beispiel durch Pastinaken, Schwarzwurzeln und Artischoken. Ansonsten gibt es sie auch als Supplemente und oftmals werden sie bereits mit den Probiotika kombiniert.

 

Haben Sie schon Erfahrungen mit einer Darmsanierung bei Histaminintoleranz?

Wenn Sie schon einmal eine Histaminintoleranz Darmsanierung oder Darmreinigung durchgeführt haben, können Sie gerne ein Kommentar hinterlassen, damit noch mehr Menschen geholfen werden kann!

Was ist Histamin?

Wahrscheinlich konnten Sie auf dieser Webseite bereits einige Informationen zur Histaminintoleranz herausfinden. Die Histaminose ist ja einfach gesagt eine Unverträglichkeit auf Histamin. Was aber ist dieser Stoff und wodurch entsteht er?

Histamin-Was ist das?

Unter Histamin versteht man einen Botenstoff, welcher beim Menschen als Neurotransmitter  (Reizübertragung von Zellen zu Zellen) und als Hormon wirkt. Er entsteht aus der Aminosäure Histidin und gilt deshalb auch als ein biogenes Amin (=Abbauprodukt von Aminosäuren)

histamin

Die meisten Weine enthalten viel Histamin

Dieser Botenstoff kann einerseits in unserem Körper, genauer gesagt in den Mastzellen, gebildet, gelagert und bei speziellen Situationen auch ausgeschüttet werden. (siehe dazu: Histaminliberatoren). Andererseits findet man den Stoff auch in den meisten Nahrungsmitteln, in vielen davon aber nur in für Histaminintoleranz-Patienten unbedenklichen Mengen.

In unserem Körper ist Histamin an vielen wichtigen Funktionen wie Abwehr von Fremdstoffen, Immunsystem und Appetit beteiligt. Des Weiteren spielt der Botenstoff eine wichtige Rolle bei Allergien.

Wenn wir zu viel des biogenen Amins in unserem Körper haben, so entstehen bei uns die typischen Histaminintoleranz Symptome wie Migräne, Magen-Darm-Problem, Hautprobleme wie etwa Rötungen und laufende Nase.

Histamin in Lebensmittel

In Lebensmitteln entsteht Histamin aus dem Abbau von Eiweißen (Aminosäuren). Wenn eiweißhaltige Lebensmittel reifen, gären oder lange bzw. schlecht gelagert werden entsteht also dieses biogene Amin. Käse, Sauerkraut und auch alkoholische Getränke wie Rotwein werden lange gegärt, deshalb sind sie sehr histaminreich. Andere Histaminbomben sind beispielsweise Tomaten, Dosenfisch, Salami, Räucherschinken Kakao, Innerein, eingelegte Oliven oder auch Pizza. Hier finden Sie eine übersichtliche histaminfreie und histaminarme Lebensmittel Liste.

Was sind Histaminliberatoren?

Auch wenn Sie über Ihre Nahrung so wenig wie möglich Histamin zu sich nehmen, könnten bei Ihnen Histaminintoleranz Symptome auftreten. Warum? Der Schlüssel liegt in Histaminliberatoren.

Histaminliberatoren-Was ist das?

Histaminliberatoren sind Stoffe, die in unserem Körper (in Zellen wie beispielsweise Mastzellen) eine übermäßige Freisetzung von Histamin verursachen. Diese Stoffe können beispielsweise in Lebensmittel vorkommen, auch dann, wenn das Lebensmittel sonst kein Histamin enthalten würde.  Weitere Histaminliberatoren können Medikamente, Zusatzstoffe (z.B. Geschmacksverstärker, Konservierungsmittel, Farbstoffe) oder sogar Emotionen bzw. Stress und Hitze sein.

Histaminausschüttung durch Stress, Emotionen, Gifte & Co

Egal ob Stress in der Arbeit, in der Familie oder sogar übermäßiger Sport, Stress kann wie ein Histaminliberator in unserem Körper Histamin freisetzen und damit bei Histaminintoleranz-Patienten Symptome verursachen.

brennessel

Brennesselstiche können Histamin ausschütten

Ein weiterer Auslöser für eine Histaminausschüttung können starke Hitze und Kälte sowie UV-Strahlung, Verbrennungen und Sonnenbrand sein.

Außerdem können auch gewisse Emotionen wie starke Angst, Schmerzen oder schlagartige Geschehnisse Histamin in unserem Körper freisetzen.

Das verschiedenste Gifte nicht gesund sind, wissen wir alle, aber sie führen in vielen Fällen auch zu einer Ausschüttung von Histamin. Egal ob ein Insektenstich, bakterielle Gifte, ein Quallenbiss oder das Streifen an der Brennessel, all diese Beispiele sind als Histaminliberator bekannt.

Medikamente als Histaminliberatoren

Viele Menschen nehmen bei Histaminintoleranz Medikamente, in der Hoffnung, die Symptome würden nachlassen. Einige davon gelten auch als Histaminliberatoren. Ist das der Fall, so könnte es sein, dass die Symptome bei einem Histaminintoleranz Patient noch schlimmer werden. Im Allgemeinen sollte man bei einer Histaminintoleranz bei entzündungshemmenden und schmerzhemmenden Medikamenten aufpassen.  Wenn Sie also unter einer Histaminintoleranz leiden, sollten Sie auf alle Fälle Ihren Hausarzt Bescheid geben und unter Absprache mit ihm auch als unverträglich bekannte Medikamente wie Parkemed ®, Voltaren® oder zum Beispiel Aspirin® durch verträglichere Alternativen ersetzen.

Auch Röntgenkontrastmittel verursachen bei einer Histaminintoleranz oftmals Beschwerden. Wenn Sie wissen, dass bei einer Untersuchung Röntgenkontrastmittel gebraucht werden, geben Sie Ihren Arzt darüber Bescheid, dass Sie an einer Histaminintoleranz leiden. In diesem Fall können gewisse Antihistaminika helfen, die Symptome durch Röntgenkontrastmittel bei Histaminintoleranz zu vermeiden bzw. zu reduzieren.

Histaminliberatoren Liste mit Lebensmittel

Hier sehen Sie eine übersichtliche Histaminliberatoren Liste mit den bekanntesten Lebensmittel, welche in unserem Körper Histamin ausschütten können:

  • Cashewnüsse, Walnüsse, Haselnüsse, Sonnenblumenkerne
  • Buchweizen
  • Eiklar
  • Innereien
  • Meeresfrüchte
  • Hefe
  • Chilli, Senf
  • Lakritze
  • Kakao, Schokolade
  • Tomaten, Champignons
  • Banane, Ananas, Mango, Zitrusfrüchte, Kiwi, Avocado, Wassermelone Birne, Erdbeeren, Himbeere,
  • Zusatzstoffe wie Benzoate, Glutamat, Chinin, Sulfite, Tartrazin…
  • alkoholische Getränke wie Wein, Bier, Likör, Tequila, Champagner, Cognac, Whisky, etc.

Weitere Informationen zu histaminfreie und histaminarme Lebensmittel finden Sie übrigens hier. Die Histaminliberatoren Liste soll eine Information für alle Histaminintoleranz Patienten darstellen, trotzdem ist die Verträglichkeit von histaminreichen Lebensmitteln und Liberatoren von Person zu Person sehr unterschiedlich. Histaminliberatoren aus Lebensmittel sollten am Besten nur dann gemieden werden, wenn Sie sich sicher sind, dass Sie sie nicht vertragen. Einige Betroffenen der Histaminintoleranz passen auch bei Gluten und bei den als Antinährstoff bekannten Lektinen auf.

Was ist Ihre Erfahrung mit Histaminliberatoren? Teilen Sie sie gerne mit uns in den Kommentaren!