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Wie hoch ist die Häufigkeit der Histaminintoleranz?

Die Histaminintoleranz ist eine Unverträglichkeit auf Histamin, welche das Leben von Betroffenen enorm beeinträchtigt! Beim Verzehr histaminhaltiger Lebensmittel kommt es zu  Histaminintoleranz Symptome  wie Verdauungsbeschwerden, Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerzen & Co! Die Ursache liegt in einem Mangel am Enzym Diaminoxidase oder N-Methyl-Transferase! Aber wie viele Menschen sind von der Unverträglichkeit auf Histamin betroffen? Wie hoch ist die Häufigkeit der Histaminintoleranz?

Die Histaminintoleranz Häufigkeit

Es gibt verschiedenste Angaben zur Häufigkeit einer Histaminintoleranz! Im Allgemeinen geht man aber, davon aus, dass rund

1-3%

der Bevölkerung im deutschsprachigen Raum unter einer Histaminunverträglichkeit leiden! 80% der Erkrankten sind weiblich und liegen primär im mittleren Alter! Aber auch Kinder und Jugendliche sind regelmäßig z.B. in der Pubertät von einer Histaminunverträglichkeit betroffen! Die Histaminintoleranz Häufigkeit steigt bei Personen, die auch unter Allergien und weiteren Unverträglichkeiten leiden!

Über die genauen Prozent ist man sich aber uneinig! Universiätsprofessor Dr. Reinhart Jarisch schreibt in seinem Buch Histaminintoleranz – Histamin und Seekrankheit(2004) von einer Häufigkeit der Histaminintoleranz von rund 1%, anderen Angaben zufolge können aber bis zu 3% der Bevölkerung unter einer Histaminintoleranz leiden!

Die Dunkelziffer bei Histaminintoleranz hoch

Nun wissen Sie also, dass die Häufigkeit einer Histaminintoleranz in unserer Gesellschaft bei rund 1-3% liegt! Das ist aber nur teilweise richtig! Denn die Dunkelziffer der Histaminunverträglichkeit dürfte weit höher sein als bisher angenommen!

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Wie häufig ist die Histaminunverträglichkeit?

Die Histaminintoleranz wird häufig nämlich gar nicht erst erkannt! Symptome wie Kopfschmerzen, rinnende Nase, Kreislaufprobleme und Hautausschläge sind sehr unspezifisch und können auf eine Vielzahl an Erkrankungen hindeuten! Dementsprechend werden manchmal Asthma oder Neurodermitis diagnostiziert, anstatt Histaminintoleranz!

Häufig schlagen Medikamente auf diese Erkrankungen aber nicht an, der Leidensdruck von Betroffenen ist groß! Umso wichtiger ist es also, dass die Histaminintoleranz auch diagnostiziert wird, wenn sie vorhanden ist!

Wie bereits erwähnt sind von einer Histaminunverträglichkeit vor allem Menschen im mittleren Alter, also in der Altersgruppe um die 40 Jahre betroffen und 80% sind Frauen! Man vermutet, dass hier ein Zusammehang zu den weiblichen Geschlechtshormone bestehen könnte!

Studie zeigt: Histaminintoleranz Häufigkeit weit höher als vermutet

Die Histaminintoleranz Häufigkeit könnte weit höher sein als angenommen. So untersuchte man in einer Studie des Floridsdorfer Allergiezentrum in Wien  die Auswirkungen von Histamin auf gesunde Frauen im Alter von 22-36 Jahre!

An zwei aufeinander folgenden Tagen wurde den Testteilnehmern entweder reiner Pfefferminztee oder Pfefferminztee in dem 75 mg reines Histamin gelöst wurde verabreicht. Anschließend teste man die Teilnehmer auf verschiedenste Symptome und achtete auf Parameter wie Blutdruck, Herzfrequenz und Temperatur! Auch Blutproben wurden laufend untersucht!

Bei reinem Pfefferminztee kam es bei keinem der Teilnehmer zu Symptome! Dafür kam es bei dem Histamin-Tee bei 50 % der ja eigentlich gesunden Frauen zu Beschwerden! Allerdings war die Studie nur sehr klein (10 Personen) weshalb dies noch in weiteren Studien untersucht werden sollte! Außerdem ist eine Dosis von 75 mg auch vergleichsweise hoch. Das entspricht dem Äquivalent von einem halben Kilogramm Hartkäse!

Häufigkeit von Unverträglichkeiten

Bei Histaminintoleranz liegt die Häufigkeit bei 1-3% mit einer hohen Dunkelziffer! Was ist aber mit anderen Unverträglichkeiten und deren Häufigkeit im deutschsprachigen Raum?

  • Fructoseunverträglichkeit: bis zu 30 %
  • Laktoseintoleranz: rund 15%
  • Zöliakie: 0,5 %
  • Histaminintoleranz: 1-3%

Wie Sie sehen sind Unverträglichkeiten häufig! Die Ursache ist meist ein Mangel an einem Enzym wie bei Histaminintoleranz und Laktoseintoleranz oder der Mangel an einem Transportprotein wie das bei der Fruchtzuckerunverträglichkeit der Fall ist!

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